Effizienz-Wunder

Die Spieler-Grafikkarten GeForce GTX 970 und 980

Test & Kaufberatung | Test

Nvidias High-End-Grafikkarten der GeForce-900-Serie zeigen dank neu entwickelter Maxwell-Grafikchips maximale Leistung bei vergleichsweise geringer Leistungsaufnahme. Überdies sollen sie zu DirectX 12 kompatibel sein und bieten HDMI 2.0, Downsampling und feinere Kantenglättung.

Als Nvidia in der US-Küstenstadt Monterey neue Spieler-Grafikkarten vorstellte, war die Überraschung unter den Anwesenden groß. Denn Nvidia hat es geschafft, die Leistungsaufnahme trotz unverändertem 28-nm-Fertigungsprozess stark zu senken. Das Spitzenmodell GeForce GTX 980 soll sogar ein Drittel weniger schlucken als ihr langsamerer Vorgänger GeForce GTX 780 Ti. Neben der beeindruckenden Effizienz packt Nvidia zahlreiche neue Funktionen dazu: DirectX 12, HDMI 2.0, neue Render-Effekte und im Treiber einstellbares Downsampling. So bewirbt das Unternehmen die GeForce GTX 980 (500 Euro) und ihre kleine Schwester GTX 970 (310 Euro) als die ultimativen Spieler-Grafikkarten. Wir forderten zwei Testexemplare an: ein Nvidia-Referenzmodell der GeForce GTX 980 und die GeForce GTX 970 Gaming 4G von MSI.

Das Herzstück der Geforce GTX 980 ist der Maxwell-Chip GM204, dessen 2048 Shader-Rechenkerne maximale 3D-Leistung versprechen. Moment, werden jetzt einige sagen, in den bisherigen Top-Modellen GeForce GTX 780 Ti (Nvidia) und Radeon R9 290X (AMD) stecken doch viel mehr Kerne? Richtig, aber Nvidia hat die Architektur für Maxwell stark überarbeitet und auf maximale Leistung getrimmt. So schafft es GM204, aus weniger Kernen und sogar einer geringeren Transferrate (224 statt 336/320 GByte/s) mehr Rechenleistung zu quetschen als die Vorgänger. ...

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