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Kennzeichnungspflicht für Steam-Kuratoren

Seit Ende September können Spieler auf Steam Kuratoren folgen, die Spiele auf Listen empfehlen. Dadurch soll es einfacher werden, besonders gelungene, aber weitgehend unbekannte Spiele in der großen Steam-Bibliothek zu finden. Doch schon kurz nach seiner Einführung wurde das Empfehlungssystem für Spam oder Werbung, etwa für Keyshops, missbraucht. Außerdem veröffentlichten manche Kuratoren gegen Bezahlung positive Beiträge für bestimmte Spiele. Letzteres will Valve eindämmen und hat im Oktober die Richtlinien überarbeitet: Falls Kuratoren „Geld oder eine andere Vergütung für die Erstellung ihres Produktreviews erhalten haben, müssen sie dies in ihrer Empfehlung deutlich machen.“ Außerdem dürfe man keine anderen Shops außer Steam verlinken oder bewerben. (mfi)

Spielzimmer der Zukunft

Microsoft will virtuelle Spielewelten mit dem Wohnzimmer verschmelzen. Die Forschungsabteilung des Unternehmens hat eine RoomAlive genannte Weiterentwicklung des 2013 erstmals gezeigten IllumiRooms vorgestellt. Dieser hat das Spielerlebnis mithilfe eines Projektors rund um den Fernseher erweitert. RoomAlive nutzt sechs Projektoren mit Tiefenkamera und eigener Kinect-und-Computer-Einheit (Procams), um die Spielwelt aufs gesamte Zimmer zu projizieren, die Spieler-Position zu erfassen und die Perspektive entsprechend der Kopfbewegung anzupassen. So verwandelt sich die Stube in eine dreidimensionale VR-Spielwiese. Spieler können Objekte berühren, mit einem speziellen Controller abschießen oder ihnen ausweichen. Microsoft zeigt die interaktive Augmented-Reality-Umgebung in einem beeindruckenden Video. RoomAlive ist zunächst als Machbarkeitsstudie konzipiert, konkrete Produkte seien noch nicht geplant. (mfi)

Bunte Gaming-Tastatur von Logitech

Logitech bringt eine Gaming-Tastatur mit mechanischen Schaltern und RGB-Beleuchtung auf den Markt. In der G910 Orion Spark stecken Romer-G Switches. Sie sollen schneller reagieren als Cherry-Schalter vom Typ MX Red und länger durchhalten – 70 statt 50 Millionen Anschläge. Beide Zahlen sind allerdings so absurd hoch, dass sie kaum jemand in einem Leben erreichen dürfte.

Ein Lichthof in der Mitte der Schalter beleuchtet die Tasten ausgeglichener als herkömmliche Cherry-Switches mit LEDs. Über den Treiber soll sich der RGB-Farbwert jeder Taste einzeln anpassen lassen. Spezielle Einbuchtungen in den Tasten sollen es Spielern erleichtern, sich ohne hinzusehen auf dem Layout zurechtzufinden. Darüber hinaus stellt die G910 neun Makrotasten und ein Smartphone-Dock bereit. Über die App „Arx Control“ für Android und iOS soll sich das Smartphone als Infobildschirm verwenden lassen. Die Logitech G910 Orion Spark soll im November erscheinen und 180 Euro kosten. (ghi)

Surrealer BioShock-Nachfolger

Ehemalige Entwickler der BioShock-Serie von Irrational Games haben sich zum neuen Studio „Day for Night Games“ zusammengeschlossen. Auf Kickstarter werben Sie um Unterstützung für ihr erstes Spiele-Projekt „The Black Glove“. Das surreale Adventure spielt in einem roten Theater aus der Zeit des Art Deko. Dort trifft der Spieler auf allerhand bizarre Figuren, die einem David-Lynch-Film entsprungen sein könnten. Der Spieler soll mit Hilfe eines magischen Handschuhs die Vergangenheit der Künstler im Theater verändern, um damit die Gegenwart zu manipulieren. Dazu sucht er beispielsweise eine mysteriöse Arcade-Halle mit Spielautomaten auf.

Die genaue Handlung und Spielmechanik bleibt selbst nach genauem Studium der Beschreibung auf der Kickstarter-Seite verworren. Das Spiel soll jedoch Pop und Folk Art, Comics, Cyberpunk-Geschichten, B-Movies und 8-Bit-Video-Spiele zu einer genresprengenden Mixtur vermengen. Geplant ist eine Veröffentlichung auf Windows, OS X und Linux im Oktober 2015. Kickstarter-Unterstützer können das Spiel ab 20 US-Dollar erwerben. (hag)

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