Sternstunden

Einsteiger-Projekt: LED-Lichteffekte mit Arduino

Praxis & Tipps | Praxis

Mit ein wenig Geschick und einfachsten Elektronikkenntnissen kann jedermann für kleines Geld originelle Lichteffekte zaubern. Und da es im Supermarkt schon seit zwei Monaten Lebkuchen gibt, kann Weihnachten nicht mehr weit sein. An die Lötkolben!

Eine einzelne LED ein- und ausschalten: Das ist oft das erste Beispiel, mit dem Einsteiger an die Programmierung mit einem Mikrocontrollerboard wie dem Arduino herangeführt werden. Es ist eine schön einfache und anschauliche Übung, sozusagen das „Hello World!“ der Mikrocontroller-Welt. Um die Nachbarschaft während der Jahresendfestivitäten zu beeindrucken, reichen ein paar Standard-LEDs aber nicht aus. Als Beispiel für einen etwas anspruchsvolleren Effekt dient ein fünfzackiger Stern mit insgesamt 50 LEDs. Und damit man Sie nicht etwa für Putin-Versteher hält, sollen diese auch nicht rot leuchten wie der Stern auf dem Spaskij-Turm des Kreml, sondern weiß wie jener von Bethlehem.

Den eigentlichen Stern bastelt man aus einem Sperrholzbrett von etwa 5 Millimetern Stärke. Man konstruiert den Stern am besten, indem man einen Kreis zeichnet und dessen Umfang in fünf Teile teilt (5 × 72 Grad). Dann verbindet man jeden der fünf Punkte mit den beiden ihm gegenüberliegenden Punkten. Die beiden Seiten eines Zacken teilt man wiederum in fünf gleiche Teile und bohrt in diesem Abstand Löcher ins Sperrholz – mit dem Durchmesser der LEDs, in der Regel also 5 Millimeter. Man kann auf diese Weise natürlich auch alle anderen erdenklichen Figuren basteln. Unser Stern passt auf ein DIN A3 großes Brett und der Abstand zwischen den 5 Millimeter dicken LEDs beträgt so etwa 2 Zentimeter. ...

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