Neue Desktop-Macs

Retina-iMac und neuer Mac mini angetestet

Test & Kaufberatung | Test

Apple hat die iMac-Reihe durch ein Modell mit ultra-hochauflösendem „5K“-Display ergänzt. Zudem bekommen die kompakten Mac minis nach zwei Jahren endlich ein Update mit besserer Ausstattung.

Gegenüber den 2560 × 1440 = 3,7 Mio. Pixeln des bisherigen 27-Zoll-Modells bringt der neue Retina-iMac auf der gleichen Fläche mit 5120 × 2880 = 14,7 Mio. Pixeln viermal so viel Bildpunkte unter. Das ist das Siebenfache von Full HD. Zum Vergleich: Herkömmliche 4K-Monitore besitzen 3840 × 2160 = 8,3 Mio. Punkte (viermal Full-HD). Bisher hat nur Dell einen Monitor mit gleich hoher Auflösung angekündigt.

Die Pixeldichte des iMac steigt von 109 auf 218 dpi, was bei einem so großen Bildschirm – vor dem man mit einigem Abstand sitzt – dafür sorgt, dass das Auge keine einzelnen Pixel mehr wahrnimmt. Wie schon beim Retina-MacBook bleiben die grafischen Elemente in der Darstellung gleich groß, sind aber doppelt so scharf. Das fällt besonders bei Schrift positiv auf. Dieses Feature müssen allerdings die Programme auch unterstützen, was die meisten neueren Mac-Titel tun. Das Display trägt nicht dicker auf als die der Vormodelle, sodass der Rechner am Rand weiterhin 5 Millimeter dünn ist. Vor der Auslieferung wird es dreifach mit Spektralradiometern kalibriert, um die Farbtreue zu verbessern. Das Display zeigte ebenso kräftige wie natürliche Farben mit einem extrem hohen Kontrast von 1:1350. Beide waren kaum vom Blickwinkel abhängig. Die Kombination von höchster Pixelzahl, sehr guter Farbwiedergabe und geringer Winkelabhängigkeit macht Apples 5K-Display zu einem der besten, die wir je im Test hatten. ...

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  • Der Mac mini 2014 ist an seinen zwei Thunderbolt-Buchsen zu erkennen, FireWire fehlt.

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