Spam oder Service

Was E-Mail-Marketing kann, darf und sollte

Wissen | Recht

E-Mail bildet das Rückgrat des Online-Handels und vieler anderer Geschäfte. Doch jedes Postfach ist auch Sammelbecken für nervtötende Werbung. Fühlen sich Kunden durch die Mails eines Händlers belästigt, landet dieser schnell in der Spammer-Schublade. Die Marketing-Branche reagiert mit möglichst zielgerichteter Ansprache und technischen Maßnahmen.

Unter den Internet-Werbemethoden hat die E-Mail einen besonders schlechten Ruf. Sie ist ein aufdringliches Push-System, bei dem der Werber entscheidet, wann er seine Nachricht versendet. Und sie wird missbraucht: Von den rund 200 Milliarden Mails, die weltweit täglich verschickt werden, sind zwischen 150 und 180 Milliarden Spam, also unerwünschte Werbung und Betrugsversuche.

Dennoch erfreut sich E-Mail weiterhin großer Beliebtheit. Die Zahl der versendeten Nachrichten blieb in den letzten fünf Jahren stabil, mit leichter Abwärtstendenz im beruflichen Milieu und einem Aufwärtstrend im Privaten. Selbst auf den Touch-Displays von Smartphones und Tablets werden trotz Facebook, WhatsApp und Twitter fleißig Mails getippt. Und weil die Kunden damit nicht aufhören, machen auch die Unternehmen weiter. Vom regelmäßigen Sonderangebot – allein der Rabatt-Dealer Groupon verschickt täglich 40 Millionen Mails – bis zu den vorgeschriebenen Informationen zum Widerrufsrecht: E-Mail ist das Kommunikationsmittel der Wahl. ...

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