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Komplettpaket für Fotografen

Zoner bietet im Photo Studio 17 „Home Sharing“ an, um Fotos innerhalb des eigenen Heims auf Rechnern, Fernsehern, Tablets und Smartphones anzuzeigen. Im Programm lässt sich für das lokale Netzwerk ein Medienserver einrichten. Mit TV-Geräten kommuniziert er über DLNA. Für Android gibt es eine Photo Studio App, iOS wird nicht unterstützt.

Im Import- und Manager-Modul lassen sich Schlüsselwörter und andere Metadaten serienweise einfügen. Eine neue Vorschauleiste und eine Auto-Vervollständigung für Schlüsselwörter sollen die Verwaltung vereinfachen. Das Raw-Modul hat eine Autokorrektur erhalten. Außerdem lassen sich nun LCP-Dateien, das sind Objektivprofile aus Lightroom, zur Korrektur von Linsenverzerrung einbinden. Der Editor enthält einen Verlaufsfilter für Belichtung, einen Effekt für Objektivstreulicht und einen Cartoon-Filter. Das Zoner Photo Studio 17 kostet 80 Euro, ein Upgrade die Hälfte. (akr)

Neuer Blick auf Termine

EssentialPIM 6.0 von Astonsoft kombiniert einen E-Mail-Client mit einer Verwaltung für Kontakte, Termine und Aufgaben. Das Programm steht in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Fassung bereit. Funktionen wie Cloud-Synchronisation, filterbare Kategorien im Kalender und hierarchische Aufgabenlisten sind der Pro-Version vorbehalten. Eine Jahreslizenz kostet 30 Euro, das Upgrade für dauerhafte Nutzung weitere 25 Euro. Netzwerklizenzen für kleine Arbeitsgruppen sind ebenfalls erhältlich.

Die neue Version bringt eine Wochenansicht sowie die Möglichkeit, in der Monatsansicht die Zahl der gezeigten Wochen frei festzulegen. Erledigte To-do-Einträge entfernt das Programm auf Wunsch automatisch, neue Aufgaben oder Termine generiert es jetzt auch aus markiertem Text. EssentialPIM gibt es für Windows ab XP sowie als App für iOS ab 6.1 und Android ab 2.2. (dwi)

Fotoshows in 4K

Das Windows-Programm DiaShow 9 von AquaSoft kombiniert Fotos und Musik zu Video-Fotoshows. Seine Besonderheit sind Animationen mit Bewegungspfaden, die sich nun als „intelligente Vorlagen“ auf Bilder, Videos und Texte ziehen lassen. Sie kombinieren Merkmale wie Bewegung, Transparenz und Schatten zu Effekten wie Laufband-Animation oder Daumenkino-Effekt. Das Programm bietet eine überarbeitete Partikelsimulation, ein Textsystem mit 120 voreingestellten Animationen und die Möglichkeit, Skripte zu erstellen. Videos gibt es in 4K und H.265-kodiert in den Formaten MP4, M2TS, MOV und MKV aus. Fotoshows sollen sich in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde abspielen lassen. Dabei soll es nun deutlich schneller arbeiten als der Vorgänger.

DiaShow Premium kostet 50 Euro; die Ultimate-Version mit Unterstützung für 4K, Live-Effekte und Fotoshow-Menüs für DVD und Blu-ray gibts für 80 Euro. (akr)

Automatische Raw-Korrektur

DxO Optics Pro 10 zieht für die optische Korrektur von Fotos und die Optimierung von Belichtung, Kontrast und Farbe 20 000 im Labor vermessene Kamera-Objektiv-Kombinationen heran. Die neue Funktion ClearView verspricht dunstfreie Fotos. Anhand eines unterschiedlich dicken Grauschleiers erstellt sie eine Art Tiefenkarte und korrigiert das Bild automatisch. Die Funktion Prime zur Unterdrückung von Bildrauschen soll viermal schneller arbeiten als zuvor. Smart Lighting soll ausgewogeneren Kontrast liefern, Lens Softness beim Optimieren der Schärfe weniger Artefakte erzeugen als der Vorgänger. DxO Optics Pro steht für Windows und Mac OS X in den zwei Editionen Essential (150 Euro) und Elite (300 Euro) zur Verfügung. Prime und ClearView sind nur in der Elite-Edition enthalten.

DxO FilmPack 5, die Simulation analoger Technik, hat 16 neue Film-Looks für Schwarzweiß und Farbe erhalten. DxO analysiert dazu Originalfilme im Labor. Ein Werkzeug für Mikro-Kontrast soll Texturen und Details herauskitzeln. Ein Werkzeug zum Tonen färbt dunkle und helle Bereiche unterschiedlich ein. Das Werkzeug zum Weichzeichnen legt Vignettierung oder Soft-Fokus aufs Bild. Es ist ebenfalls als Plug-in für DxO Optics Pro verfügbar. Eine Stand-alone-Software und Plug-ins für Adobe-Anwendungen sollen folgen. Das Programm kostet in der Essential-Fassung 80 Euro, in der Elite-Edition 130 Euro.

Beide Programm sowie das Plug-in DxO ViewPoint 2.5 zur Korrektur von Tonnen- und Kissenverzerrung gibts als Suite je nach Edition für 290 beziehungsweise 410 Euro. (akr)

Software zur Fotopräsentation

Anfang November erscheint m.objects 7, ein Programm für Foto- und Videovorträge in Echtzeit. Die Zeitleiste von m.objects 7 lässt sich nun bis auf 1/1000 Sekunde skalieren; auf Tastendruck erscheinen einzelne Frames aus Videos vergrößert. Auf der Leinwand lassen sich Hilfslinien durch numerische Eingabe exakt positionieren. Der Titeleditor unterstützt Unicode, zeigt nun in der Vorschau den Font und verändert auf Wunsch Laufweite und Zeilenabstand. Die Schriftfarbe lässt sich mit einer Pipette von der Leinwand aufnehmen. Außerdem gibt’s mehr Überblend-Effekte. Uhrzeit und Countdown unterstützen beim Live-Vortrag. Das Programm exportiert aber auch H.264-komprimiertes Video in verschiedenen Formaten und EXE-Dateien, die Fotos und Videos abspielen.

Die Software steht in vier Ausbaustufen für Windows zur Verfügung. Basic (100 Euro) gibt maximal 2560 × 1600 Pixel aus. Live (275 Euro) integriert Video oberhalb von Full HD und gibt Präsentationen in 4K-Auflösung aus. Beide sind auf je drei Bild- und Tonspuren begrenzt. Creative (400 Euro) kennt in dieser Hinsicht keine Beschränkung. Ultimate (1000 Euro) unterstützt mehrere Ausgabemonitore. (akr)

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