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Microsoft-Office-Apps kostenlos

Microsofts Office-Apps sind ab sofort kostenlos: Man braucht kein Office-365-Abo mehr, um auf iPhone und iPad mit Word, Power Point und Excel zu arbeiten. Voraussetzung ist, dass man ein Nutzerkonto bei Microsoft anlegt. Die Apps greifen auf die in der Microsoft-Cloud oder bei Dropbox gespeicherten Dokumente zu. Nach dem Download kann man sie auch offline bearbeiten und speichern.

An den Apps für Android-Tablets arbeitet Microsoft noch: Zurzeit können Nutzer sie betatesten (siehe c’t-Link), Anfang 2015 sollen sie in Google Play verfügbar sein. Die Versionen für Android-Smartphones sollen „später in 2015“ folgen, sagt Microsoft. Bis dahin gibt es für Android weiterhin das stark abgespeckte „Office Mobile”.

Die kostenlosen Apps darf man nur für private Zwecke nutzen. Für die Arbeit in der Firma braucht man nach wie vor ein kostenpflichtiges Office-365-Abo (ab 8,80 Euro pro Monat). Einige App-Features gibt es nur in Verbindung mit dem Abo, zum Beispiel mehrspaltige Layouts in Word. (cwo)

WhatsApp: Lesebestätigung ärgert Nutzer

Die neueste Funktion von WhatsApp missfällt vielen Nutzern: Der Messenger zeigt nun an, ob die Nachricht dem Empfänger in der App angezeigt wurde – dieser sie also höchstwahrscheinlich auch gelesen hat. Zuvor gab es lediglich eine Bestätigung, ob die Nachricht zugestellt wurde, unabhängig von der Anzeige auf dem Display.

Auf Twitter und Facebook schimpfen viele Nutzer über die Lesebestätigung, weil sie sich dadurch unter Druck gesetzt fühlen, gelesene Nachrichten möglichst schnell zu beantworten.

Die neue Funktion schlummerte offenbar seit Längerem in der App. Aktiviert hat WhatsApp sie, ohne dass Nutzer dafür ein Update einspielen mussten. Abschalten ließ sie sich bis Redaktionsschluss nicht, anders als zum Beispiel bei Threema. (cwo)

GMail-App mit POP, IMAP und Exchange

Die Version 5.0 von GMail für Android kann mit Mail-Konten anderer Anbieter umgehen: Accounts bei GMX, Web.de und Outlook.com richtet die App nach Eingabe der Zugangsdaten automatisch ein. Accounts bei anderen Anbietern kann man durch Angabe der POP- oder IMAP-Serverdaten auch manuell anlegen. Sofern der Exchange-Dienst 6.5 auf dem Android-Gerät installiert ist, unterstützt die App nun auch Exchange-Konten. Die neue Oberfläche entspricht der Bildsprache von Android 5.0, sie ist klarer und schnörkelloser als vorher. (spo)

Offline-Navigation für iOS und Android

Die neue Navi-App von Skobbler ist in der Basis-Ausstattung wieder kostenlos. Dazu gehören die Karte eines Landes für Offline-Navigation, Basis-Verkehrsdaten von Inrix und Informationen zu fest installierten Blitzern, die Blitzer.de liefert.

Durch In-App-Käufe kann man die Funktionen erweitern. Zusätzliche Offline-Karten kosten 3 Euro pro Land und 5 Euro pro Kontinent. Oder man kauft gleich für 10 Euro die ganze Welt. Davon lädt man nur die Karten der Länder in den Handy-Speicher, in die man reisen möchte, und löscht nicht benötigtes Material, um Speicher zu sparen. Für weitere 10 Euro gibt es die Echtzeit-Verkehrsinformationen von Inrix. So wird die aktuelle Verkehrslage einbezogen, um die schnellste Route zu berechnen.

Die App gibt es unter dem Namen „GPS Navigation, Maps & Traffic“ in Apples App Store und als „GPS Navigation & Maps“ in Googles Play Store. (ad)

App-Notizen

Die von Apple ausgezeichnete DJ-App djay gibt es nun auch für Android (2,99 Euro). Sie bietet Dutzende DJ-Funktionen für Musik aus dem lokalen Speicher und von Spotify, falls man einen Spotify-Premium-Account hat.

Version 9 des Browsers Opera für iOS komprimiert Online-Videos auf Opera-Servern zur Vermeidung von Rucklern und zum Sparen von UMTS-/LTE-Daten-Volumen.

Die Fitness-App Google Fit für Android zählt nicht nur Schritte, sondern unterscheidet auch zwischen Gehen, Laufen und Radfahren. Die gesammelten Daten kann man in der App und unter google.com/fit auswerten.

Dropbox für Windows Phone ist in Arbeit und soll in den kommenden Monaten fertig werden. Bereits jetzt gibt es ein paar Dropbox-Apps von freien Entwicklern, zum Beispiel CloudSix von Rudy Huyn.

Die App Sleep Better von Runtastic protokolliert das Schlafverhalten, wenn man das Smartphone nachts neben sich aufs Kopfkissen legt. Sie soll unterschiedliche Schlafphasen erkennen und die Weckzeit innerhalb eines Zeitfensters daran anpassen.

Die drei Taxi-Apps cab4me, Taxi Deutschland und taxi.eu nutzen nun eine gemeinsame Schnittstelle, über die 90 Prozent der Taxis in Deutschland erreicht werden können. Entwickelt wurde das System vom Taxiverband BZP – wohl auch als Reaktion auf Konkurrenten wie Uber.

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