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Dualband-Router mit Verwaltungs-Funktionen

Der Dualband-Router NBG6616 von Zyxel richtet sich vor allem an Nutzer, die ihren Internet- und LAN-Verkehr verwalten wollen. Dafür bringt er unter anderem Domain-Filter, Funktionen zur Begrenzung der Nutzungszeit, Kontrolle über den Zugang einzelner Geräte zum LAN, Bandbreiten-Management oder auch Quality of Service zur Priorisierung der Daten.

Das WLAN-Modul liefert im 2,4-GHz-Band nach dem IEEE-Standard 802.11n bis zu 300 MBit/s brutto. Im 5-GHz-Band erreicht der Router simultan dazu bis zu 867 MBit/s über zwei räumlich getrennte Datenströme (2-Stream-MIMO, 802.11ac). Auf Wunsch spannt er ein Gäste-WLAN auf. Für die Einrichtung hat Zyxel wie üblich ein Web-Interface implementiert und zusätzlich eine Android-App namens zConfig veröffentlicht.

Für kabelgebundene Netzwerk-Verbindungen bringt der NBG6616 fünf Gigabit-Ports mit, vier für das LAN, einen für das WAN, über den er ein externes Modem für den Internet-Zugang ansteuert. Bei Inaktivität versetzt der Router LAN-Ports in den Energiesparmodus. Für den Anschluss von Speichermedien sind zwei USB-2.0-Anschlüsse implementiert; im LAN blendet er sie etwa per DLNA ein. Zyxel verlangt für den Router 142 Euro. (fkn)

UMTS-Mobilfunk-Router

Der Akku-betriebene Router Sitecom WLM-1000 koppelt bis zu acht Clients per WLAN an und bringt sie über sein Mobilfunk-Modem ins Internet. Das WLAN-Modul überträgt gemäß IEEE 802.11n bis zu 150 MBit/s brutto. Über seinen SD-Card-Slot arbeitet der WLM-1000 mit bis zu 32 GByte großen Speicherkarten zusammen. Laut Support erfolgt der Zugriff nur per USB.

Das UMTS-Modem empfängt über HSPA+ maximal 21,6 MBit/s brutto und sendet bis zu 5,76 MBit/s brutto. Laut Hersteller reicht die Akku-Kapazität für maximal fünf Stunden Surf-Zeit. Im Lieferumfang ist ein Adapter für Mini-, Micro- und Nano-SIM-Karten enthalten. Der WLM 1000 kostet 90 Euro. (fkn)

Access-Points mit App-Steuerung

Ruckus erweitert seine Produktpalette um vier per App verwaltbare Access-Points mit Business-Funktionen.

Die Access-Points Xi-1, Xi-2, Xi-3 und Xo-1 sind Teil der Xclaim-Serie mit Funktionen für Firmennetze. Der 84 Euro teure Xi-1 überträgt gemäß IEEE 802.11n bis zu 300 MBit/s im 2,4- oder im 5-GHz-Band. Simultan lassen sich beide Bänder erst ab dem Xi-2 nutzen, der 140 Euro kostet.

Der Xi-3 und der Xo-1 übertragen im 2,4-GHz-Band beide per 802.11n-Technik bis zu 300 MBit/s brutto. Im 5-GHz-Band liefern sie per 802.11ac brutto bis zu 867 MBit/s (2-Stream-MIMO). Der Xi-3 kostet 187 Euro. Den Xo-1 hat Rukus in ein Gehäuse gesteckt, das gemäß IP67-Spezifikation Staub- und Wasser-geschützt ist; er kostet 281 Euro. Alle vier APs spannen pro Funkband bis zu vier Zellen auf und beziehen ihren Strom optional per Power-over-Ethernet (802.3 af/at, je nach Gerät); ein Injektor liegt den Geräten bei.

Die Einrichtung und Verwaltung erfolgt über die Harmony-App für iOS und Android. Darüber lassen sich mehrere APs steuern und Informationen etwa über verbundene Clients, Netzauslastung oder Übertragungsvolumen abrufen. Die Access-Points können WLAN-Geräte per Client-Isolation voneinander abschirmen oder mittels Band-Steering in ein bevorzugtes Funkband lenken. Per Airtime Fairness verteilen sie die verfügbare Bandbreite gleichmäßig auf bis zu 100 Clients. (fkn)

200 MBit/s per Kabelanschluss

Der TV-Kabelanbieter Unity Media Kabel BW hat Anfang November die maximale Downlink-Geschwindigkeit von 150 MBit/s auf 200 MBit/s erhöht. Der Downlink soll bis zu 10 MBit/s erreichen.

Diese Datenraten können Kunden mit den Tarifen 3play Premium 200 und 2Play Premium 200 buchen. 3play Premium 200 enthält TV-, Telefonie- und Internet-Dienste und kostet monatlich 50 Euro. Zusätzlich fällt eine Aktivierungsgebühr in Höhe von 50 Euro an. Falls nicht in den Mietnebenkosten enthalten, sind für den Kabelanschluss monatlich 18,90 Euro zu zahlen. Der Tarif 2Play Premium 200 kostet monatlich 42 Euro, enthält keine TV-Dienste und die Aktivierungsgebühr beträgt 30 Euro. Außerdem bietet Unity Media KabelBW den Tarif 3play PLUS 120 (mit TV, Telefonie und Internet) für monatlich 40 Euro mit der maximalen Downlink-Geschwindigkeit von 120 MBit/s der maximalen Uplink-Geschwindigkeit von 6 MBit/s.

Mittelfristig strebe das Unternehmen „Transferraten im Gigabit-Bereich“ an. Dazu soll dann der Standard DOCSIS 3.1 zum Einsatz kommen; derzeit nutzen die deutschen TV-Kabelanbieter noch DOCSIS 3.0. (dz)

Netzwerk-Notizen

Der Router-Hersteller DrayTek schließt seine Mannheimer Niederlassung zum 31. 12. 2014. Den weiteren Verkauf und Service für aktuelle Geräte soll ab 1. 1. 2015 eine neue Firma mit Sitz in Berlin übernehmen.

TeamViewer hat eine Vorschau der zehnten Version seiner gleichnamigen Fernwartungssoftware veröffentlicht. TeamViewer 10 Beta sei unter anderem hinsichtlich der Zusammenarbeitsfunktionen verbessert worden.

Ab Dezember 2014 bietet der Münchener Netzbetreiber M-Net für Kunden mit FTTH-Glasfaser-Anschlüssen den Tarif Surf&Fon-Flat 300, der monatlich 70 Euro kostet und die Downlink-Rate von bisher 100 MBit/s auf 300 MBit/s erhöht. Der Uplink erreicht maximal 30 MBit/s.

Die im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) organisierten Netzbetreiber wollen die für Kupferdoppeladern entwickelte Gigabit-DSL-Technik G.fast zusammen mit der Technischen Hochschule Mittelhessen testen.

Die SIP-Server des VoIP-Providers dus.net sind nun auch per IPv6 erreichbar. Die neue Technik läuft parallel zur bisherigen für IPv4. So können den Dienst nun auch Kunden nutzen, an deren Anschluss keine globale IPv4-Adresse erhältlich ist, etwa weil der Internet-Provider auf DS-Lite setzt.

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