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Flott durch Rom

http://muovi.roma.it

Asterix-Leser kennen Rom als die erstaunlichste Stadt des Universums. Als Tourist staunt man denn auch nicht schlecht, wenn man versucht, die Stadt mit dem Bus zu erkunden. Denn die Busse fahren nicht nach festen Fahrplänen und das Umbenennen von Linien geht so schnell, dass auch Einheimische ihre liebe Not haben, einem den Weg zu beschreiben. Doch Muoversi a Roma leitet einen besser durch die Stadt als der beste Fahrplan. Unter „Languages“ kann man dabei zwischen Englisch und Italienisch wählen.

Das Konzept beruht auf GPS-Transpondern in den Bussen. Die spartanische, aufs Handy-Display zugeschnittene Web-App kennt die Position der Busse und kann einem sogar während der Rush Hour recht genau sagen, wann an den Haltestellen in der Nähe die nächsten halten. Mehr Platz braucht der Routenplaner, der Strecken berechnet und sagt, wann es wo in der Nähe losgeht und wann man wo ankommt. Unter Android und iOS installiert man sich am besten die ufficiale App; Links dazu stehen auf der Startseite unten. (ad)

Zuspruch, sofort

http://thenicestplaceontheinter.net

Hat man Ihnen wieder einen gebrauchten Tag angedreht? Könnten Sie mal eine innige Umarmung gebrauchen? Bitte sehr: The Nicest Place on the Internet ist genau dafür gemacht. Wildfremde, nette Menschen umarmen Sie dort – symbolisch natürlich, als Video. Wer sich revanchieren und eine Umarmung spendieren möchte, ist dazu herzlich eingeladen. (jo)

Für mehr Offenheit

www.unesco.de/leitfaden_open_content.html

Die Website der Deutschen Unesco-Kommission enthält PDF-Dokumente zu vielen Themenbereichen. Neu ist ein englischsprachiger Leitfaden zu Open-Content-Lizenzen. Er richtet sich an Urheber, die ihre Werke so lizenzieren möchten, dass andere sie einfach und rechtssicher verwenden können. Der Medienrechtsanwalt Dr. Till Kreutzer erläutert, wie offene Lizenzen dabei einen individuellen Nutzungsrechtsvertrag überflüssig machen.

Der Leitfaden soll Institutionen und Privatpersonen dazu ermutigen, offene Lizenzen zu nutzen. Urheber werden bei der Wahl des geeigneten Lizenztyps unterstützt. Nutzer finden Tipps zur Online-Recherche nach Texten, Bildern oder Videos unter offenen Lizenzen. Herausgegeben wird der Leitfaden von der Deutschen Unesco-Kommission, dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und der Wikimedia Deutschland. (ad)

Rothkomat

www.rothko.me

Mark Rothko ist einer der bekanntesten abstrakten Expressionisten, dessen riesige, nur aus großformatigen Farbflächen bestehenden Kunstwerke in den großen Museen der Welt hängen. Und Rothko Me, so sein Urheber Sam Morris in aller Bescheidenheit, ist das Experiment mit CSS-Filtern, „von dem Mark Rothko nur träumen konnte“.

In der Tat schafft Morris es mit CSS und JavaScript, immer wieder den Eindruck von Rothko-Werken gut nachzuempfinden. Dabei entspricht Rothko Me nicht einem Bild, sondern wechselt alle paar Sekunden das Motiv – auch ein guter, meditativer Bildschirmschoner. Wer möchte, kann auf Basis des Projekts seinen eigenen Kunstgenerator bauen. Der Code steht auf Github unter der MIT-Lizenz für jedermann bereit. (jo)

Schnäppchenplaner

www.discounter-archiv.de

Wer Lebensmitteldiscounter aufsucht, weiß von turnusmäßig besonders günstig angebotenen Waren und Sonderposten. Um davon aber Wind zu bekommen, müsste man wie Oma ständig die Wurfprospekte studieren. Denkste: Matthias Kövér erledigt das und füttert damit seine Website. Im Aldi-Orakel erfährt man, dass es in den nächsten Wochen wieder Venenkissen, 1-TByte-Festplatten und Gallseife geben wird. Über die Suchfunktion findet man heraus, dass der Ahornsirup zum halben regulären Preis gerade letzte Woche in den Regalen stand und College-Blöcke in der nächsten. Kövér sammelt die Daten von Aldi, Lidl, Norma und Tchibo. (ps)

8-Bit-Emulator

www.asm80.com

Zu einer Reise zurück in die Ära der 8-Bit-Computer lädt ASM80.com ein. Die Entwicklungsumgebung für Assembler-Programmierer läuft komplett im Browser. An CPUs stehen 8080/8085, Z80, 6502 und 6809 zur Auswahl. Den Code lädt man hoch oder gibt ihn im Editor ein. Alle Dateien liegen nach Projekten geordnet im Browser-Workspace, dessen Inhalt sich als Zip-File herunterladen lässt.

Nach dem Kompilieren kann der Quelltext im CPU-Emulator ausgeführt werden. Der Emulator zeigt Speicher- und Registerinhalte an, der Editor hebt die aktuelle Programmzeile hervor. Außerdem gibt es auch Laufzeitumgebungen für exotische Computer und den antiken Sinclair ZX Spectrum. (ad)

Hype-Videos

Kennen Sie schon Extreme wheelbarrowing? Das Extrem-Schubkarre-Fahren muss nach diesem Video von Alex Siegfried einfach der Trendsport der Zukunft werden. Siegfried legt mit seinen krassen Moves aber gleich die Latte hoch, etwa mit dem lässig gefangenen 360-Grad-Flip an der Hauswand. Parkour und Skateboard sind so was von gestern.

http://youtu.be/wWhI4gi9nNk

(3:12, deutsch)

Wenn es nicht gerade bei den olympischen Spielen ist, schauen beim Bogenschießen oft nur andere Schützen, Freunde und Familie zu. So richtig aufregend ist das Scheibenschießen ja nicht. Da geht es bei den Trick Shots von Dude Perfect ganz anders zur Sache: Die Jungs versenken Basketbälle, spielen Wilhelm Tell oder schlagen pendelnde Eier auf.

http://youtu.be/eCtb_ylVDvU

(6:07, englisch)

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