Das c’t-Notfall-Windows 2014

Mit wenigen Klicks zum Rettungsmedium

Praxis & Tipps | Praxis

Wenn eine Windows-Installation von Schädlingen befallen ist, nicht mehr starten mag oder auch nur Dateien sicherzustellen sind, bieten sich viele Helfer an. Am besten aber hilft das Original: Unsere auf Windows PE aufbauende Umgebung integriert alle nötigen Werkzeuge, um sie auf einem mobilen Datenträger stets parat zu haben.

Aktuelle Windows-Versionen liefern mit einem Assistenten zum Erstellen eines Wiederherstellungsdatenträgers zwar ein natives Rettungsmedium für Windows auf Basis von Microsofts PE (Preinstallation Environment), aber die Ausstattung ist spartanisch. Schließlich ist sie dafür gedacht, Windows zu installieren oder aufzufrischen. Andererseits haben ChrisR und viele Freiwillige aus dem Forum „theoven.org“ eine stattliche Alternative herangezüchtet. Mit ihrem Win8.1SE lässt sich eine von USB-Stick oder optischem Datenträger startende Windows-Umgebung herstellen, deren Funktionsumfang das Original-PE weit in den Schatten stellt.

Der Vorteil einer echten Windows-Lösung gegenüber den gängigen Linux-Rettungssystemen macht sich spätestens dann bezahlt, wenn spezielle Features gefragt sind. Ein paar Beispiele: Bitlocker-Laufwerke liest nur Windows. Auch mit Speicherplätzen (Storage Spaces), also dem modernen Verfahren, Festplatten zu einem redundanten Laufwerk zusammenzufassen, kommt es klar, während Linux auch dort passen muss. Unterm Strich ist es auch ein besseres Gefühl, wenn man mit offiziellem Werkzeug auf die Registry losgeht als mit einem Linux-Clone. Zu guter Letzt bedient sich ein Windows eben auch wie ein Windows – was in Krisen gewaltig die Nerven schont.

Wie auch schon in den Jahren zuvor haben wir auf den Errungenschaften des vom einstigen Winbuilder weiterentwickelten Win8.1SE aufgebaut und es um einige Extras ergänzt: Das so entstandene c’t-Notfall-Windows finden Sie als ZIP-Archiv auf der Heft-DVD. Es enthält unter anderem fünf verschiedene Programme, um Schädlinge zu suchen und zu entfernen. Was im Detail drinsteckt, beschreibt der nächste Artikel in diesem Heft (ab Seite 110). Im Folgenden geht es darum, wie Sie mithilfe des ZIP-Archivs die Notfall-Umgebung bauen und auf einen transportablen Datenträger aufbringen. Das ist mit wenigen Mausklicks, einer Internet-Verbindung und etwas Geduld ganz einfach. ...

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