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Mindmaps mit SharePoint-Inhalten

Mit MindManager Enterprise kann man Mindmaps erstellen und bearbeiten und gleichzeitig Dienste und Inhalte eines vorhandenen SharePoint-Servers integrieren. Hersteller Mindjet hat die Funktionen von MindManager 15 im neuen Paket so erweitert, dass man damit Mindmaps dynamisch als Webparts über SharePoint veröffentlichen kann. Betrachter müssen dafür keinen eigenen Viewer installieren.

Aufgaben sollen sich auf dem SharePoint-Server und im Mindmap-Kontext synchron halten lassen, sodass man etwa in einem Brainstorming ein Projekt in Einzelaufgaben gliedern und diese unmittelbar auf der SharePoint-Intranetseite publizieren kann. Die Enterprise-Ausgabe des Programms soll sich künftig noch enger mit Büroanwendungen wie Microsoft Office für Windows und Mac verzahnen, als es die Standard-Ausführung schon jetzt tut. Das Programm ist für netto 327 Euro je Arbeitsplatz zu haben, man muss aber mindestens zehn Lizenzen erwerben. (hps)

Unternehmensauskünfte Online

Unter der Adresse www.unternehmensverzeichnis.org gibt der Betreiber EBID Service kostenlose Auskunft über alle „wirtschaftsaktiven“ Firmen in Deutschland. Die Informationen – vor allem aktuelle und ehemalige Adressdaten – stammen zum Großteil aus den amtlichen Handelsregistern. Außerdem betreibt EBID Service einen Webcrawler, der die Impressum-Angaben auch solcher Unternehmen erfasst, die nicht amtlich registriert sind. Gegen Gebühr kann man Schufa-Auskünfte über erfasste Betriebe einholen, weitere Zusatzinformationen sind geplant.

Jedem Unternehmen weist der Dienst eine eindeutige Kennung zu, den sogenannten EBID (European Business Identifier). Darüber sollen zum Beispiel CRM-Programme in der Zukunft automatisch gepflegte Adressdaten für ihre Stammdaten nachschlagen können, ohne dass die Nutzer den Umzug Kunden oder Geschäftspartners selbst einpflegen müssten. (hps)

Microsoft verschmilzt Skype und Lync

Microsoft will seinen Unified-Messaging-Dienst Lync im ersten Halbjahr 2015 durch Skype for Business ersetzen. Im Vergleich zum aktuell verfügbaren Skype für Privatanwender soll die kostenpflichtige Unternehmens-Ausgabe erweiterte Sicherheits-Funktionen umfassen, etwa zur gesicherten Einbindung in Unternehmens-Netze und zum Einhalten der innerbetrieblichen Governance. Lync-Anwendern soll der neue Client das Look & Feel von Skype vermitteln – wer bislang ausschließlich Lync nutzt, wird sich also umgewöhnen müssen.

Bereits im Dezember soll Skype die Übertragung H.264-kodierter Videos lernen, sodass es Video-Streams von einem Lync-Server wiedergeben kann. Darüber hinaus ergeben sich unter der Haube anscheinend keine grundlegenden Änderungen aus der Neuausrichtung. Mit beiden Dienst-Varianten kann man den Austausch von Dokumenten, Text- und Multimedia-Messages sowie Audio- und Videotelefonie aufs betriebsinterne Netz beschränken oder über dessen Grenzen hinweg zulassen. Soweit derzeit absehbar, wird sich die sogenannte Federation, also der Zugang ins weltweite Skype-Netz zunächst nur pauschal für den ganzen Server und nicht für einzelne Nutzer ein- oder ausschalten lassen. Wer Nutzerverzeichnisse und Präsenzinformationen nicht auf unbekannten Servern in der Cloud ablegen mag, kann Skype for Business genau wie bisher Lync auf einem lokalen Server betreiben. Ansonsten will Microsoft auch Skype for Business im Rahmen der Produktlinie Office 365 als gehosteten Dienst anbieten. (hps)

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