Ungleiche ARMe

ARM-Prozessoren für Bastler

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Raspberry Pi und Co. leisten nur deshalb enorm viel fürs Geld, weil ihre Systems-on-Chip bereits alles mitbringen, was ein PC braucht. Aber es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen Chips – angefangen bei der Performance der ARM-Kerne bis hin zur Peripherie. Ein Überblick über die wichtigsten Komponenten.

N ur gemeinsam seid ihr stark: Dieses Motto müssen Entwickler beim Zusammenstellen der sehr unterschiedlichen Komponenten eines ARM-Prozessors beachten. Anders als bei einem PC erledigt bei einem sparsamen System-on-Chip (kurz SoC) nämlich nicht ein möglichst potentes Universalrechenwerk jede beliebige Aufgabe in der Software. Vielmehr übernehmen Spezialisten Performance-kritische Dinge wie das Abspielen eines Videos mit fest verdrahteter Spezialhardware. Daher können sie einige vorher festgelegte Algorithmen extrem effizient ausführen, ohne das restliche System zu belasten. Üblich sind mittlerweile Beschleuniger für Video-Kompression und -Wiedergabe, Audioverarbeitung, Aufbereitung von Kamera-Bildern und Verschlüsselung.

Wohngemeinschaft

Immer mehr an Bedeutung gewinnen die Grafikkerne – zumindest, wenn es um schicke optische Effekte und 3D-Spiele für Smartphones und Tablets geht. In diesem Bereich hat ARM unter anderem dank Imagination Technologies und deren PowerVR-Kernen ordentlich Konkurrenz zu den hauseigenen Mali-Produkten. Immer mit dabei – aber selten beworben – ist auch ein Display-Controller, der die eigentlichen Monitorausgänge versorgt. ...

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