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BGH stellt Empfehlungsmarketing per E-Mail-Funktion in Frage

Wissen | Recht

Viele Online-Angebote geben Nutzern Gelegenheit, mit einem Web-Formular den Versand von Empfehlungs-E-Mails an Bekannte zu veranlassen. Rechtlich gesehen bewegt sich dieses Marketing-Instrument auf sehr dünnem Eis. Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) ist dieses noch erheblich brüchiger geworden.

Obgleich Social-Media-Plattformen mit „Gefällt mir“-Buttons und ähnlichen Techniken auf dem Vormarsch sind, hält sich bei vielen Website-Betreibern die Empfehlungswerbung per E-Mail eisern als Klassiker. Nutzer geben beliebige E-Mail-Adressen ein, dazu auf Wunsch noch ein paar Worte persönlichen Text. Der Server des Site-Betreibers versendet dann Mails mit Hinweisen auf das Online-Angebot. Wer der Website auf diese Weise neue Nutzer zuführt, erhält dafür oft auch noch eine Belohnung, etwa in Form von Gratis-Diensten.

Werbebotschaften mit individueller Empfehlung gelten als besonders wirksames Marketinginstrument. Der Name des Empfehlenden bringt Beachtung für Angebote, die anderenfalls vielleicht achtlos weggeklickt würden. ...

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