Gipfelsturm auf Datenberge

Einstieg in R für Programmierer, Teil 1

Wissen | Know-how

The R Project for Statistical Computing – meist kurz „R“ genannt – kann weit mehr als Statistik: Das Paket enthält eine mächtige Programmiersprache, mit der man Daten beliebiger Art bearbeitet, visualisiert und auswertet.

Auf der Webseite www.r-project.org heißt es lapidar: „R ist eine Sprache und Umgebung für statistische Berechnungen und Grafik“. Das ist stark untertrieben. Man kann durchaus sagen, dass R mittlerweile zum Standardwerkzeug für Datenauswertungen und Visualisierungen aller Art geworden ist.

R ist eine vollständige Programmiersprache, die ursprünglich aus den AT&T Bell Labs stammt, genauso wie C. Das Paket steht als freie Software unter der GNU General Public License. Es umfasst eine riesige Auswahl an Werkzeugen, mit denen sich Daten auch in rauen Mengen oder in Hadoop-Systemen bearbeiten und verwalten lassen. Schwerpunkte liegen auf Datenanalyse, Statistik und modernen Visualisierungen [1]. Dank offener Schnittstellen ist R auch als technischer Unterbau für viele andere Anwendungen populär geworden. Inzwischen hat sogar Google einen eigenen Style Guide für R herausgegeben [2]. ...

R installieren

Auf der Webseite www.r-project.org finden Sie neben dem Quellcode für R auch ausführbare Binaries für viele Unix/Linux-Plattformen, Windows und Mac OS X zum Download. Klicken Sie in der Seitenleiste links auf CRAN und wählen Sie einen geografisch nahen Server aus der Liste. Dann folgen Sie dem Link für das eigene Betriebssystem. Windows-Nutzer klicken für die erstmalige Installation auf „base“, anschließend nochmal auf „Download R 3.0.2 for Windows“. Nach der Installation kann man R wahlweise über das Startmenü oder die Eingabeaufforderung benutzen – im zweiten Fall müssen Sie zuvor noch den Pfad zum Installationsverzeichnis der PATH-Variable hinzufügen.

Für Mac OS X und Debian, Red Hat, Suse und Ubuntu bekommt man ebenfalls passende Binaries. Nutzer anderer Systeme bleibt der Quellcode zum Kompilieren.

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