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Infotainment nachrüsten

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Auch wenn das Top-Infotainment-System nicht gleich ab Werk im Fahrzeug steckt, muss man auf das Plus an Sicherheit und Komfort nicht dauerhaft verzichten. Mit Nachrüstlösungen integriert man Unterhaltungs- und Informationsdienste auch in ältere Baujahre.

So ziemlich jede in modernen Autos ab Werk integrierte Infotainment-Komponente lässt sich auch bei älteren Fahrzeugen nachrüsten. Doch der Nachrüstmarkt ist nicht nur für langjährige Fahrzeugbesitzer oder Gebrauchtwagenkäufer interessant. Bei Neufahrzeugen kann man mit einer Nachrüstlösung gegenüber der Werksausstattung oft mehrere hundert Euro sparen und bekommt meist noch mehr Funktionen oben drauf.

Im Folgenden konzentrieren wir uns auf Navigation, Multimedia und Internet. Unsere zwei Fallbeispiele enthalten zusätzliche Anregungen und beleuchten Probleme, auf die man bei einem Nachrüstprojekt stoßen kann. In einem Fall geht es um eine Aufrüstung im Eigenbau. Längst nicht jeder traut sich den Eingriff ins eigene Fahrzeug zu, deshalb schauen wir im zweiten Beispiel einem Nachrüstexperten über die Schulter. ...

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  • Ein zusätzliches Aufrüstkit erlaubt das bequeme Einschleifen des Audiosignals in das bestehende Infotainment-System.
  • Auf der Rückseite der Steuereinheit lassen sich neben der GPS-Maus zwei weitere USB-Geräte (Internet-Stick oder Massenspeicher) anschließen.
  • Das Aufknacken der Verkleidung erfordert Geduld und Fingerspitzengefühl.
  • Elektrisch in Ordnung, aber nicht mehr zu verstauen: Das Adapter-Kit trägt mit seinen vielen Zusatzsteckern zu dick auf.
  • Im Handschuhfach begutachtet Florian Thür den Line-In-Anschluss des alten Infotainment-Systems.
  • Die GPS-Maus wird in der Kunststoffbrücke über dem Armaturenbrett des C8 positioniert.
  • Das Display des Asteroid Mini schraubt Florian Thür an die linke A-Säule des C8.
  • Das Mikrofon soll in der oberen Konsole befestigt werden.
  • Die Kunststoffteile des C8 wehren sich nur kurz gegen den Ausbau.
  • Eine abgeschnittene Antenne dient als Durchführwerkzeug für das Verlegen der Kabel.
  • Mit dem Durchführwerkzeug arbeitet sich Thür von der A-Säule hinunter Richtung Fahrzeugboden.
  • Nachdem die Kabel gezogen sind, wird die A-Säulenverkleidung wieder montiert.
  • Ein Sicherungs-Splitter zapft den Strom fürs Asteroid Mini mit separater Absicherung aus dem Verteilerkasten.
  • Mit ISO-Stecker und -Buchse wurden die Lautsprecherleitung zum Originalsystems getrennt. Hier wird später das Asteroid Mini eingeschleift.
  • Der proprietäre Stecker des originalen Infotainment-Systems ist recht wuchtig. Hinzu kommt noch ein Lichtwellenleiter für das im Fahrzeug verbaute Display.
  • Einer der USB-Anschlüsse des Asteroid Mini ist – vom Innenraum aus nicht sichtbar – unter die Windschutzscheibe verlegt. So lassen sich später Saugnapf-Geräte ohne Kabelgewirr befestigen.
  • Nachdem alle Komponenten verbunden sind, führen Thomas Materne und sein Mitarbeiter Florian Thür einen ersten Testlauf durch.
  • Als nächster Schritt wird das Zusammenspiel von Werkssystem und Nachrüstbox getestet.
  • Erste Kopplungsversuche per Bluetooth sollen zeigen, ob die Freisprechanlage korrekt installiert ist.
  • Für das Einbauen der Nachrüstlösung müssen die Profis bis tief ins Fahrzeuginnere vordringen.
  • Die komplett verkabelte Steuereinheit des Asteroid Mini muss nun noch hinter der Verkleidung verstaut und befestigt werden.
  • Am Ende sieht man nur noch das Mini-Display und die kleine Zusatzfernbedienung rechts neben dem Lenkrad.

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