Mehr Fläche für die Wolke

Microsoft baut seine Cloud-Infrastruktur aus

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Im irischen Dublin betreibt der Redmonder Konzern sein größtes europäisches Rechenzentrum, das vor allem für die Azure-Cloud reserviert ist. Glaubt man Microsoft, brummt das Geschäft, sodass nun die Infrastruktur kräftig ausgebaut wird.

Kein Schild, kein Firmenlogo weist darauf hin, dass in der riesigen, grauen Halle mit ihren seltsamen Dachaufbauten Microsofts europäisches Cloud-Herz schlägt. Gerade hier, am Rande eines schnöden Industrieparks im Süden von Dublin, hat Microsoft ideale Bedingungen vorgefunden: Fördergelder, qualifizierte Arbeitskräfte, viel Fläche und vor allem das irische Klima mit außergewöhnlich wenig Temperaturschwankungen.

Die kühle und feuchte irische Luft nutzt Microsoft, um sein ehrgeiziges Ziel in die Tat umzusetzen: Ein Megarechenzentrum zu betreiben, ohne die vielen tausend Server mit Kältemaschinen kühlen zu müssen. Im Juni 2009 gingen die ersten Server in Betrieb, damals zwar schon mit Frischluftkühlung, aber noch mit zuschaltbarer Klimaanlagenreserve. Im Zuge einer Erweiterung 2012 hat Microsoft diese Reserven abgebaut, seitdem werden die Server nach einem ausgeklügelten Konzept ausschließlich mit durchfließender Außenluft kühl gehalten. ...

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