Selbstbedienung

Simyo bucht trotz akzeptierter Kündigung weiter ab

Wissen | Vorsicht, Kunde

Nachdem der Mobilfunkanbieter eine Kündigung bestätigt hat, sollte er auch die monatliche Grundgebühr nicht mehr abbuchen. Doch Simyo sieht das mitunter anders und konstruiert einfach einen zweiten Vertrag, um weiter kassieren zu können.

Anna S. ließ sich im Juni 2013 von einem Angebot des Mobilfunkanbieters Simyo ködern: Der Anbieter versprach eine zweimonatige kostenlose Startphase für seine „All-Net-Flat“; die wollte Anna S. einmal ausprobieren. Keine Gesprächsgebühren, egal wen man im Festnetz oder in einem anderen deutschen Mobilfunknetz anruft, das klang nach einer guten Offerte. Fest binden wollte sich Frau S. freilich nicht, weshalb sie eine Vertragsvariante mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit wählte. Nach den zwei Freimonaten sollte die All-Net-Flat dann 24,90 Euro monatlich kosten. Für eine Erweiterung des Datenvolumens auf 1 TByte legte sie noch einmal fünf Euro drauf.

Am 3. Juli sendete Simyo die SIM-Karte mit der neuen Rufnummer und Anna S. testete einen knappen Monat lang das neue Telefon- und Internet-Feeling. Doch irgendwie passte der Tarif nicht so recht zu ihren Telefonier- und Surfgewohnheiten: Unterm Strich nutzte sie ihr Smartphone gar nicht so intensiv und monatlich 29,90 Euro Gebühren, das war schon eine ordentliche Hausnummer. Also kündigte Sie den Vertrag am 1. August fristgerecht zum 3. September 2013. Am 3. August bestätigte Simyo die Kündigung per E-Mail und akzeptierte auch das Vertragsende. ...

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