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Riesen-Smartphone mit CyanogenMod

Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo bietet sein Smartphone mit alternativem Android-Betriebssystem CyanogenMod seit Kurzem auf dem europäischen Markt an. Das Oppo N1 CyanogenMod Limited Edition kostet 450 Euro und entspricht in puncto Ausstattung dem Oppo N1 – abgesehen von einer zusätzlichen CyanogenMod-Schutzhülle. Ausgeliefert wird es mit CM10.2, das von dem nicht ganz aktuellen Android 4.3 abgeleitet ist.

Die Hardware entspricht der von High-End-Smartphones, steckt aber in einem großen Gehäuse: Mit 17,1 cm × 8,3 cm passt es nicht mehr in jede Hosentasche und ist 213 Gramm schwer. Dafür wird man mit einem Phablet-großen Display (5,9 Zoll) belohnt, das mit Full HD auflöst (1080 × 1920, 377 ppi). Als Prozessor ist ein Quadcore von Qualcomm (Snapdragon 600, 1,7 GHz) im Einsatz. Der SD-Speicher von 16 GByte lässt sich nicht erweitern.

Abgesehen von dem vorinstallierten Android-Mod ist die größte Besonderheit die Kamera. Die 13-Megapixel-Knipse lässt sich unabhängig vom Gehäuse um etwa 200 Grad drehen. Damit kann man sie zur Rückseite gerichtet als normale Smartphone-Kamera für Videos und Fotos verwenden, zum Anwender gedreht verwandelt sie sich in eine Webcam für Video-Telefonie. (acb)

Schnellere CPU im Surface Pro 2

Microsoft hat seinem Windows-Tablet Surface Pro 2 ohne Ankündigung ein Hardware-Update verpasst. In aktuell ausgelieferten Chargen soll nun der Intel-Prozessor Core i5 4300U (2 Kerne, 1,9 GHz, Turboboost 2,9 GHz) stecken, berichten Käufer übereinstimmend. Zu Beginn hatte Microsoft noch den langsamer taktenden Core i5 4200U (2 Kerne, 1,6 GHz, 2,6 GHz Turbo) eingebaut. Der Akku wird dabei angeblich nicht stärker belastet. (acb)

Fairphone – erste Charge ausgeliefert

Mit einiger Verspätung hat Fairphone zum Jahreswechsel die erste Charge seines Smartphones ausgeliefert. 11 000 Fairphones sollen Anfang Januar an die Vorbesteller ausgeliefert sein, weitere folgen im Laufe des Januars. Mit dem Gerät will das niederländische Start-up zeigen, dass Elektronik umweltfreundlicher und unter besseren Arbeitsbedingungen hergestellt werden kann als bisher üblich.

In einem ersten Kurztest der c’t konnte das relativ schwere Smartphone mit der unteren Smartphone-Mittelklasse mithalten, schwächelte aber vor allem bei der Fotoqualität der Kamera. Einen ausführlichen Test lesen Sie in der kommenden Ausgabe der c’t. (acb)

Mobil-Notizen

Das Landgericht München hat in einem Patentstreit zwischen Nokia und HTC zugunsten der Microsoft-Tochter Nokia entschieden. Demnach verletzt HTC ein Patent zur direkten Übertragung von Ressourcen-Informationen per Bluetooth oder NFC.

Großer Schritt für Apple in China: Erstmals hat der weltgrößte Mobilfunk-Provider China Mobile das iPhone in sein Portfolio aufgenommen. Experten schätzen, dass Apple dadurch im kommenden Jahr 12 Millionen iPhones zusätzlich verkaufen könnte.

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