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AV-Extender mit PoE

Die Netzwerk-Videoverteiler der Serie MediaCento IPX von Black Box verteilen Bild und Ton von HDMI-Quellen über ein IP-Netzwerk an Bildschirme. Sie übertragen dabei selbst HDCP-geschützte Inhalte wie hochauflösende Videodateien von Blu-ray Discs. Die PoE-Varianten lassen sich übers Ethernet-Kabel mit Strom versorgen.

Eine Sendeeinheit beliefert per Multicast bis zu 256 Empfänger respektive Bildschirme mit AV-Inhalten. Die Unicast-Versionen versorgen hingegen nur ein Anzeigegerät. Außerdem bietet der Hersteller eine Version für Videowände an: Sie beliefert bis zu 64 Empfänger in einer 8×8-Matrix mit Bild und Ton. Die Receiver skalieren die Bildausschnitte mittels EDID-Informationen auf die Auflösung des Anzeigegeräts hoch. (fkn)

Hilfe bei der SSL-Zertifikat-Bestellung

Mit dem kostenlosen Online-Tool namens „SSL Certificate Signing Request Tool“ von GlobalSign können Administratoren signierte SSL-Zertifikate leichter anfordern. Es nimmt alle Daten in einer Eingabemaske entgegen. Anschließend zeigt es die Kommandozeilenbefehle für OpenSSL, Exchange 2007/2010, Java Keytool, F5 Big-IP und IIS an, mit denen sich ein Certificate Signing Request erstellen lässt. Die Befehle funktionieren mit jeder Zertifizierungsstelle. (fkn)

Gigabit-Powerline mit MIMO-Technik

Als erster Hersteller traute sich Trendnet anlässlich der Elektronikmesse CES Anfang Januar in Las Vegas, MIMO-Powerline-Produkte anzukündigen, die mit dem Qualcomm-Atheros-Chip QCA7500 arbeiten. Der HomePlug-AV2-Adapter TPL-420E soll damit bis zu 1200 MBit/s brutto über das Stromnetz befördern, aber auch kompatibel zu den etablierten Powerline-Systemen mit 200, 500 und 600 MBit/s sein. Setzt man das bei der Powerline-Technik übliche Brutto/Netto-Verhältnis von 3:1 an, dürften die neuen Geräte im Optimalfall um die 400 MBit/s netto auf Anwendungsebene liefern. Damit stellt auch der Gigabit-Ethernet-Port der Adapter keinen Flaschenhals dar. Ein Kit mit zwei Adaptern will Trendnet im Juni für 170 Dollar in den USA auf den Markt bringen.

MIMO auf der Stromleitung arbeitet analog zu WLAN: Statt zwei Adern der Stromleitung für ein differenzielles Signal zu nutzen, sendet der Adapter unterschiedliche Signale auf jede Ader. Laut Trendnet wählt der QCA7500 dabei automatisch jene zwei der drei Adern (Phase, Neutral- und Schutzleiter), die die beste Übertragungsqualität versprechen. In alten Elektroinstallationen, wo nur zwei Adern an den Steckdosen ankommen, fällt das System auf SISO-Betrieb mit 600 MBit/s zurück. (ea)

Netzwerk-Notizen

Die Vorabversion 4.9.5 des DynDNS-Clients von Dyn aktualisiert nun auch IPv6-Adressen im DynDNS-Dienst und unterstützt mehrere DynDNS-Konten. Weitere Details verrät das Changelog (siehe c’t-Link).

Der WLAN-Monitor inSSIDer 4.0 für Windows analysiert auch Funknetze, die Daten gemäß IEEE 802.11ac übertragen. InSSIDer 4.0 kostet 20 US-Dollar. Die Vorversionen sind nach wie vor kostenlos (siehe c’t-Link).

Die Netzwerkgeräte von Lancom konfigurieren ab LCOS 8.84 mittels eines Assistenten VoIP-Geräte der Firma NFON.

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weiterführende Links

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