Treiber-Cocktail

Kernel-Module unter Linux bauen

Praxis & Tipps | Praxis

Manche Distributionen machen es leicht, Kernel-Module zu kompilieren. Die Umgebungsbedingungen müssen aber stimmen, sonst entstehen Probleme. Bei manchen Distributionen muss man das richtige Habitat erst umständlich einrichten.

Ob für die Grafiktreiber von AMD oder Nvidia, zum Einspielen frischer Treiber oder für VirtualBox und VMware: Linux-Anwender müssen immer mal wieder Kernel-Module kompilieren. Einige Distributionen erledigen das sogar ganz ohne Zutun des Anwenders. Aber ob automatisch oder manuell: Schon bei kleinen Ungereimtheiten schlägt der Modulbau fehl. Im dümmsten Fall funktioniert danach nicht einmal mehr die grafische Oberfläche.

Die Schritte zur Einrichtung von Kernel-Modulen ähneln sich bei den verschiedenen Linux-Distributionen, unterscheiden sich aber in wichtigen Details. Mitschuld daran tragen die Distributoren, denn die benutzen noch nicht einmal einheitliche Bezeichnungen: Debian und Ubuntu verstehen unter „Kernel-Header“ etwas ganz anderes als Fedora, OpenSuse oder die Kernel-Entwickler selbst. ...

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