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Update für Adobes Creative Cloud

In einem umfangreichen Update der Creative Cloud hat Adobe viele Funktionen der Hauptprogramme Photoshop, Illustrator und InDesign erweitert. Die wohl interessanteste Neuerung ist die Möglichkeit, 3D-Drucker aus Photoshop anzusteuern. Das Programm korrigiert Fehler in importierten 3D-Modellen automatisch. Aktuell werden 3D-Drucker von MakerBot Industries sowie die Cube-Serie und Zcorp-Maschinen von 3D Systems unterstützt. Wer keinen 3D-Drucker hat, kann das Ergebnis beim Dienstleister Shapeways drucken lassen; für Online-Präsentationen ist Sketchfab eingebunden. Um das Produkt zu prüfen, bevor es in den Druck geht, bietet Photoshop eine zuverlässige, interaktive 3D-Ansicht. Aktuell existieren allerdings erst wenige Möglichkeiten, die Parameter für die Reparatur- und Druckvorbereitungsautomatik einzustellen.

Mit Photoshop CC kann man jetzt zudem komplexere perspektivische Korrekturen ausführen, indem man mehrere Bereiche im Bild definiert und unabhängig voneinander verzerrt. Das erleichtert die Fotomontage und die realistische Darstellung von Gebäuden. Der Illustrator-Freihandstift bekommt einige Funktionen des Pfadwerkzeugs, so können Pfade nach dem Zeichnen direkt verformt und exakte Linien angelegt werden.

Mithilfe der Typekit-Bibliothek findet die DTP-Software InDesign nun im Dokument verwendete Schriftarten, über die das System nicht verfügt, und ergänzt diese automatisch. Das funktioniert allerdings nur, falls der Ersteller des Dokuments ebenfalls auf die Typekit-Bibliothek zurückgegriffen hat. Wer die Creative Cloud bereits einmal getestet hat, bekommt nun die Möglichkeit, den Abo-Dienst ein weiteres Mal für 30 Tage kostenfrei auszuprobieren. (pek/atr)

Fotodatenbank synchronisiert mit Flickr

Mit dem kostenlosen Update auf Photo Supreme V2 bekommt die Fotodatenbank nützliche Funktionen hinzu: Die neue Hauptversion soll diverse Neuerungen und Verbesserungen mitbringen.

Neu sind beispielsweise die Copyright-Verwaltung, die Flickr-Synchronisation und das Area Tagging (Bereichskennzeichnung), mit dem sich Menschen oder Tiere in Bildern markieren lassen. Geodaten kann man wahlweise per GPX-Track oder per Drag & Drop von Bildern auf die integrierte Landkarte hinzufügen. Die Mac- und die Windows-Version kosten jeweils 80 US-Dollar netto. Soll die Windows-Version mit Microsofts SQL Server zusammenarbeiten können, zahlt man 69 US-Dollar netto zusätzlich. Alle Versionen lassen sich 30 Tage lang testen, bei der Nutzung muss das System dann aber zwingend mit dem Internet verbunden sein. (atr)

Flexible Layouts für Papier und Schirm

Die DTP-Software tango des Herstellers MarkStein Software eignet sich für Drucklayouts ebenso wie für die Gestaltung elektronischer Publikationen, etwa E-Books oder Tablet-Apps. Version 4.9.3 exportiert E-Books ins Format EPUB 3. Dank des Farbmanagements beim PDF-Export sollen Layouts sowohl gedruckt als auch auf dem Bildschirm in optimalen Farben erscheinen. Strukturierte Inhalte wie Bilder und verkettete Textblöcke lassen sich über sogenanntes Dynamic Layout mit wenig Aufwand auf abweichenden Seitenformaten unterschiedlicher Publikationen wiederverwenden. Dabei gibt man entweder Regeln vor, nach denen die Containerrahmen auf der Seite automatisch neu angeordnet und in der Größe angepasst werden, oder man definiert vorab eine Vorlage mit Musterelementen, die tango mit den konkreten Inhalten füllt.

Die DTP-Software läuft unter Windows von XP bis 8 und unter Mac OS X von 10.6 bis 10.9. Man bekommt sie als Einzelplatzversion tango solo oder als Serveranwendung tango team. Als Professional-Ausgabe kostet tango solo 199 Euro. Für den privaten Gebrauch ist die tango solo E-Book & Private Edition gedacht. Sie kostet 49 Euro – nur noch halb so viel wie ihre Vorversion. Das günstige Paket exportiert allerdings weder PDFs noch elektronische Magazine fürs iPad. Die kostenlosen tango-Testversionen laufen für 60 Tage. (pek)

Anwendungs-Notizen

SoftMaker hat das Mail- und Terminprogramm ePIM aus der Professional-Variante seines Office-Pakets aktualisiert. Version 6 integriert sich besser in Google Mail und arbeitet jetzt auch mit Microsoft Exchange zusammen. Registrierte Nutzer von SoftMaker Office 2012 erhalten das Update kostenlos.

Version 5 der Adobe Technical Communication Suite bringt neue FrameMaker-Tools für technische Redakteure. Die Komplettlösung für technische Kommunikation erstellt XML/DITA-Inhalte. Die Integration, zum Beispiel zwischen FrameMaker 12 und RoboHelp 11, wurde verbessert.

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