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Wärmebildkamera fürs iPhone

Video: Die Flir One setzt aus IR-Sensor und VGA-Kamera ein Wärmebild zusammen.

Der auf IR-Kameras spezialisierte Hersteller Flir will im April eine iPhone-Hülle mit eingebauter Wärmebildkamera für die iPhones 5 und 5s auf den Markt bringen. Der IR-Sensor löst laut Hersteller 80 × 60 Punkte auf, erfasst einen Temperaturbereich zwischen 0 und 100 Grad und erkennt Temperaturdifferenzen von 0,1 Grad Celsius. Eine zweite Digitalkamera zeichnet ein normales Kamerabild mit 640 × 480 Pixeln (VGA) auf. Daraus extrahiert eine App die Umrisse des aufgenommenen Bildinhaltes und legt das Linienmuster passend über das Wärmebild. Der integrierte 1400-mAh-Akku soll die Funktion für zwei Stunden kontinuierliche Aufnahmen sicherstellen; eine LED zeigt den Ladezustand an. Das iPhone kann in der Hülle geladen werden, mit der es über den Lightning Port verbunden wird. Beim Ausprobieren auf der CES machte die „Flir One“ einen guten ersten Eindruck (vgl. Video auf heise online, siehe c’t-Link). Android-Versionen sollen im Laufe des Jahres folgen. (uk)

Listeneditor im neuen Gewand

OmniOutliner 4 für Mac OS X bringt unter anderem eine Seitenleiste mit Inhaltsübersicht und Stilvorlagen sowie eine umstrukturierte Inspektor-Palette. Die Zoom-Funktion zeigt Dokumente jetzt in unterschiedlicher Größe, ohne das Layout zu verändern. Der Resource-Browser sammelt zuletzt geöffnete Dateien sowie alle verfügbaren Vorlagen. Die Stilvorlagen-Funktionen gleichen nun denen von OmniOutliner 2 für das iPad und sollen deutlich einfacher zu bedienen sein. Themes ändern das gesamte Aussehen eines Dokuments mit einem Klick. Die Entwickler haben außerdem den Umgang mit Bildern und Hyperlinks verbessert. Die Standard-Ausführung kostet im Mac App Store 45 Euro.

Die Pro-Version für 90 Euro bietet unter anderem bei den Stilen mehr Optionen für Abstände, zusätzliche Exportformate, eine Export-Plug-in-Schnittstelle und unterstützt AppleScript. Folded Editing zeigt bei längeren Texten nur die erste Zeile und klappt diese beim Bearbeiten auf. (wre)

FTC verhängt Millionenstrafe

Apple muss betroffenen amerikanischen Eltern mindestens 32,5 Millionen US-Dollar (23,9 Millionen Euro) für unbeaufsichtigte In-App-Käufe ihrer Kinder erstatten. Auf diesen Vergleich einigte sich das Unternehmen mit der US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC). Bis einschließlich iOS 6 stand nach dem Kauf einer App für 15 Minuten ein Zeitfenster offen, in dem ohne erneute Eingabe eines Passworts Einkäufe möglich waren. Kinder konnten so versehentlich oder absichtlich Rechnungen anhäufen, die die Eltern zu bezahlen hatten. Im Einzelfall kamen Beträge von mehreren tausend US-Dollar zusammen. Dies führte zu einer Sammelklage, die im letzten Jahr mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt wurde. Unabhängig davon untersuchte die FTC den Fall und verpflichtete Apple nun zur Erstattung der genannten Summe. Bislang hätten sich 37 000 Geschädigte gemeldet, denen man nach einer Prüfung das Geld ersetzen werde, schrieb Apple-Chef Tim Cook in einer firmeninternen Mitteilung. (tru)

Apple-Notizen

Apple hat OS X Server in Version 3.0.2 im Mac App Store veröffentlicht. Das Update soll die allgemeine Stabilität verbessern und mehrere Probleme beseitigen, beispielsweise bei der Inbetriebnahme des DNS-Service nach einem Upgrade.

Wie Apple-Antivirenspezialist Intego meldet, ist die Schadsoftware Flashback immer noch aktiv. Über 22 000 infizierte Macs hätten mit Kontrolldomains Verbindung aufgenommen, die Intego inzwischen erworben hat.

Im Patentstreit mit Apple musste Motorola eine Schlappe hinnehmen. Ein US-Gericht sah Motorolas Patent 6,272,333, das Methoden und Geräte zur Kontrolle der Datenübertragung in Systemen zur drahtlosen Kommunikation abdeckt, nicht verletzt.

Die SD-Karten mit WLAN-Funktion aus der Reihe Eye-Fi-Mobi können sich künftig auch direkt mit Macs verbinden. Das ermöglicht die registrierungspflichtige Beta-Version des Mobi Desktop Receivers, die auf der Herstellerwebsite zum Download bereitsteht.

Die amerikanischen Apple-Stores bieten nun an, defekte Bildschirme beim iPhone 5c vor Ort zu tauschen. Bei Garantiefällen ist der Vorgang kostenlos, ansonsten berechnet Apple dafür 149 Dollar. Ob dieser Service auch in deutschen Apple-Stores angeboten werden soll, ist derzeit nicht bekannt.

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