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Wissens-Wettstreit

Wie heißt der Hund von Lucky Luke? Wann wurde die NASA gegründet? Welche Stadt hieß bis 1925 Kristiania? Quiz-Apps mit solchen Fragen gibt es Hunderte. Quizduell ist die mit Abstand erfolgreichste: Sechs Millionen Deutsche, Österreicher und Schweizer haben sie installiert, 700 000 kommen pro Woche hinzu. Die Rechte für eine TV-Umsetzung sind bereits verkauft.

Quizduell macht süchtig, weil man nicht gegen den Computer antritt, sondern gegen Bekannte. Das Spiel läuft rundenbasiert: Nach der Beantwortung von vier Fragen bekommt der Gegner dieselben Fragen gestellt, nach sechs dieser Runden steht der Sieger fest. Zum eigenen Vorteil wählt man Themen aus, von denen der Kontrahent mutmaßlich noch weniger Ahnung hat als man selbst. Wer intensiv zockt, sieht irgendwann leider immer wieder dieselben Fragen. Offenbar nutzen noch nicht genügend Nutzer die Möglichkeit, selbst Fragen einzureichen.

Die App gibt es für Android und iOS. Die kostenlose Version enthält Werbepausen, die Premiumversion (2,69 Euro) nicht. Wer will, kann via Facebook herausfinden, wer aus dem Freundeskreis schon Quizduell spielt. Aber man kann sich auch über den Quizduell-Nutzernamen finden. Der Autor (Nutzername: cwoelbek) steht als Sparringspartner zur Verfügung – für eine begrenzte Anzahl an Stunden pro Tag. P.S: Die Antworten lauten Rantanplan, 1958 und Oslo.

Gallery-App von CyanogenMod

Die Macher der populären Android-Version CyanogenMod haben die Beta-Version einer Fotogalerie-App veröffentlicht. GalleryNext soll besser als Androids Standard-Galerie sein und alle Fotos an einem Ort zusammenfassen, auch Fotos aus Cloud-Diensten wie Picasa, Flickr, Facebook und Dropbox.

Damit man nicht die Übersicht verliert, lassen sich Fotos nach Album, Herkunft oder Datum sortieren. In unserem Kurztest der Beta bemerkten wir auf unserem eigentlich flotten Nexus 5 gelegentliches Ruckeln beim Scrollen. Bisher lässt sich GalleryNext nicht als Standard-App für die Fotoanzeige festlegen. Eine Unterstützung für Google Drive fehlt ebenfalls.

Trotzdem lohnt es sich, GalleryNext im Auge zu behalten: Zum einen versprechen die Entwickler einen Fotoeditor, den Look-and-Feel von KitKat und natürlich Bugfixes. Wer die App ausprobieren möchte, muss zunächst der G+-Community beitreten und sich dort als Beta-Tester melden. Anschließend lässt sich die App über den Play Store installieren. (spo)

Sternenspaziergang mit Android

Die 2008 für iOS erschienene Sterngucker-App Starwalk gibt es jetzt auch für Android. Mit ihr erkundet man Sterne, Sternbilder, Planeten – und vom Menschen ins All geschossene Dinge.

Hält man sein Smartphone oder Tablet gen Himmel, zeigt die App, welche Sterne sich über einem befinden. Die Suche findet jegliche Himmelskörper vom Mars über die ISS bis zu Trümmerteilen von Satelliten. Links zu Wikipedia beschaffen weitere Informationen; mit der Zeitreise-Funktion spult man zu spannenden Konstellationen in der Vergangenheit oder in die Zukunft. Die App kostet 2,30 Euro und setzt Android 4.0 voraus. (cwo)

App-Notizen

Die Android-App Paketpreis (0,69 Euro) hilft, wenn man viele Pakete verschicken muss: Nach Eingabe der Maße zeigt sie die Versandkosten bei DHL, DPD, Hermes, GLS und iloxx.

Mit Google Play Movies & TV sieht man Filme auf iPhone und iPad, die man bei Google Play gekauft hat. AirPlay wird nicht unterstützt, außerdem funktionierte im Kurztest die Audiowiedergabe nicht – Google wird vermutlich bald nachbessern.

VideoLAN hat ein Update für den Videoplayer VLC für iOS angekündigt: Version 2.2 soll das Streaming von Videos aus Google Drive und Dropbox ermöglichen sowie neue Multi-Touch-Gesten und eine Oberfläche im iOS-7-Stil bringen.

Die neue Version der Skype-App für iOS unterstützt Push-Nachrichten. Besitzer eines iPad Air, iPad Mini Retina oder iPhone 5S können in HD-Auflösung videotelefonieren.

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