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Kompakte Haswell-Rechner

Der Mini-PC ZBox nano ID67 kommt mit einer Grundfläche von lediglich 12,7 cm × 12,7 cm aus. Im Inneren steckt der sparsame Haswell-Prozessor Core i3-4010U (2 Kerne mit Hyper-Threading, 1,7 GHz) mit genug Leistung für die meisten Office-Anwendungen sowie die Wiedergabe von Full-HD-Videos. Damit eignet sich die ZBox nano ID67 als kompakter Büro-PC sowie als Media-Center.

Monitore lassen sich per HDMI und DisplayPort anschließen. Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem 4 × USB 3.0, WLAN, SPDIF und ein Kartenleser. Die ZBox nano ID67 gibt es als Barebone für 330 Euro sowie als Komplettrechner mit 4 GByte RAM und 500-GByte-Festplatte für 430 Euro zu kaufen.

Intel hat die ähnlich kompakten Barebone-PCs der NUC-Serie (Next Unit of Computing) um zwei Modelle erweitert, in die nun auch 2,5"-Laufwerke hineinpassen. Im Vergleich zu den bisherigen Varianten mit mSATA-Steckplatz wächst die Gehäusehöhe von 35 auf 52 Millimeter. Das Schnittstellenangebot besteht aus 4 × USB 3.0, Mini HDMI und Mini Displayport. Die Variante D34010WYKH mit Core i3-4010U kostet 280 Euro. Für den NUC D54250WYKH mit Core i5-4250U (2 Kerne mit Hyper-Threading, 1,3 GHz, Turbo 2,6 GHz) verlangt Intel 350 Euro. (chh)

GeForce 820M ohne Maxwell, GTX 750 Ti

Heimlich, still und leise hat Nvidia den vermeintlich neuen Mobil-Grafikchip GeForce 820M auf seiner Webseite vorgestellt. Er soll die zweieinhalbfache Leistung von Intels HD-4400-IGP bieten und DirectX 11.2 unterstützen. Letztere Angabe entfachte das Gerücht, dass der GeForce 820M als erste GPU auf die Maxwell-Architektur baue. Pustekuchen: Auf unsere Anfrage hin erklärte Nvidia, dass der GeForce 820M auf einer GF117-GPU basiere – also auf der Fermi-Generation. Diese läuft zwar mit DirectX 11.2, wie auf dem Datenblatt ausgezeichnet ist, unterstützt aber nur das Funktionsniveau 11_0.

In diesem Jahr sollen laut Nvidias Produktplan die ersten Grafikchips aus der Maxwell-Generation erscheinen und derzeitige Kepler-GPUs beerben. Dies unterstrich auch Nvidia-Manager Sumit Gupta auf der GPU Technology Conference im Gespräch mit c’t. Und tatsächlich will Nvidia anscheinend schon im Februar erste Maxwell-GPUs präsentieren, die allerdings zunächst für die Mittelklasse gedacht sind. Eine Variante soll Gerüchten zufolge unter der Bezeichnung GeForce GTX 750 Ti laufen und rund 35 Prozent schneller sein als eine zirka 130 Euro teure GeForce GTX 650 Ti. Höchstwahrscheinlich werden die ersten Maxwell-GPUs noch im bisherigen 28-nm-Verfahren gefertigt. Nvidia hat die Gerüchte auf Anfrage nicht kommentiert. (mfi)

Leistungsfähige CPU-Kühler

Die CPU-Kühler Dark Rock Pro 3 und Dark Rock 3 bringen laut Hersteller Be quiet! genug Kühlleistung mit, um High-End-Prozessoren mit 250 beziehungsweise 190 Watt Abwärme vor dem Überhitzen zu bewahren. Aus der Grundplatte des Dark Rock Pro 3 sprießen sechs Heatpipes, auf deren Enden zwei Lamellenpakete stecken. Für einen Luftstrom sorgen ein 12-cm- und ein 13,5-cm-Ventilator. Die PWM-Lüfter laufen maximal mit 1700 beziehungsweise 1400 Touren. Ein gewelltes Lamellendesign soll störende Turbulenzen minimieren.

Der Dark Rock 3 ist mit 1 Kilogramm Masse 200 Gramm leichter als der Dark Rock Pro 3. Er besteht ebenfalls aus sechs Heatpipes, die aber in einem einzigen Lamellenpaket münden. Die technischen Daten des 12-cm-Lüfters entsprechen denen des Dark Rock Pro 3. Beide Kühler passen auf alle gängigen Desktop-PC-Prozessoren von AMD und Intel. Der Dark Rock 3 kostet 63 Euro und die Pro-Version 79 Euro. (chh)

Mobilprozessoren

Intel hat das Angebot an Mobilprozessoren der Haswell-Generation um zehn neue Modelle erweitert. Diese sind im Vergleich zu den CPUs, die sie ersetzen sollen, bei gleichem Preis etwas höher getaktet. Der Refresh geht quer durch alle Abwärmeklassen, vom Y-Celeron für günstige x86-Tablets über U-Doppelkerner für flache Notebooks bis hin zu MQ- und HQ-Vierkernern für potente Gaming- oder Workstation-Notebooks. Auch das besonders teure Flaggschiff der Extreme Edition bekommt einen Nachfolger: Der 57-Watt-Prozessor Core i7-4940MX dreht mit Turbo auf bis zu 4 GHz auf. (chh/mue)

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