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802.11ac-Router mit 3×3-MIMO

Belkins WLAN-Router Linksys WRT1900AC überträgt maximal 600 MBit/s brutto gemäß IEEE 802.11n im 2,4-GHz-Band. Im 5-GHz-Band sollen dank 3×3-MIMO-Technik bis zu 1300 MBit/s brutto nach IEEE 802.11ac möglich sein. Die vier externen Antennen sind über RP-SMA-Buchsen angebunden, sodass man auch empfindlichere Modelle einsetzen kann.

Über USB 3.0 oder einen eSATA/USB-2.0-Kombi-Port verbindet sich der WRT1900AC mit Speichermedien, deren Inhalte er über DLNA/UPnP ins Netzwerk streamen kann. Für verkabelte Geräte bietet der Router vier Gigabit-Ethernet-Ports.

Die in der Smart-WiFi-Firmware integrierte Funktion Network Map stellt die für den Router sichtbaren Netzwerke in Form einer Karte im Webinterface dar. Über die Kartendarstellung sollen sich Vorgaben für WLAN, LAN oder die Kindersicherung per Mausklick setzen lassen. Außerdem will Belkin den Entwicklern von OpenWRT, DD-WRT und Tomato helfen, ihre quelloffenen Router-Linux-Systeme an den WRT1900AC anzupassen. Eine kompatible OpenWRT-Firmware soll zum Marktstart des Routers veröffentlicht werden.

Vom Gehäuse-Design her erinnert das Gerät stark an den WRT54G von Linksys. Belkin spendiert seinem neuen Router jedoch moderne Zutaten, wie eine Dual-Core-ARM-CPU mit einem Takt von 1,2 GHz, 256 MByte RAM und 128 MByte Flash-Speicher. Das Gerät soll in den USA im Frühjahr 2014 für stolze 300 US-Dollar auf den Markt kommen. Für Europa nennt Belkin einen Preis von 279 Euro. (rek)

Multi-WAN-Router mit VPN

Der Multi-WAN-Router Vigor2925n+ von Draytek kann sich über bis zu zwei von maximal vier verfügbaren WAN-Schnittstellen mit dem Internet verbinden. Das Gerät besitzt zwei Gigabit-WAN-Ports und zwei USB-Anschlüsse, über die es Mobilfunkmodems ansprechen kann.

Im einfachsten Fall baut der Router mit einem seiner WAN-Ports eine Verbindung zum Internet mittels Modem oder Router auf. Schließt man ein weiteres Modem an den zweiten WAN-Port an, fungiert die zusätzliche Internetverbindung als Reserve. Alternativ lässt sich der ausgehende Datenverkehr auf beide Verbindungen verteilen (Load Balancing). Für den Fall, dass beide WAN-Leitungen ausfallen, dient eine Mobilfunk-Verbindung über USB als Reserve. Steckt man zwei USB-Modems gleichzeitig an den Router, dient die zweite Mobilfunkverbindung als Backup für die erste. Load Balancing zwischen Mobilfunkmodems oder zwischen einem USB-Dongle und einer WAN-Verbindung sind nicht möglich.

Mit seinen zwei WLAN-Modulen funkt der 2925n+ simultan im 2,4- und im 5-GHz-Band. Zusätzlich verbindet das Gerät Drucker mit dem Netzwerk und gibt Daten von einem USB-Speicher über ftp frei. Es baut bis zu 50 VPN-Tunnel gleichzeitig per IPsec, PPTP, L2TP und L2TP over IPsec auf. Über SSL sind maximal 25 VPN-Verbindungen simultan möglich. Draytek verlangt für den Vigor2925n+ 300 Euro. (fkn)

DECT-Mobilteil Fritz!Fon C4

AVMs neues DECT-Telefon Fritz!Fon C4 erscheint als Kreuzung der in c’t 26/13 vorgestellten DECT-Mobilteile M2 und MT-F. Mit dem M2 hat es die auseinanderliegenden, erhabenen Tasten gemein. Auch Bauform und Farbe entsprechen am ehesten dem M2. Vom MT-F hat es sein Farbdisplay und den Headset-Anschluss geerbt. Die Akkulaufzeit scheint wegen des bunten Displays etwas geringer als beim M2. Die restlichen Funktionen – etwa Zugriff auf das Telefonbuch im Fritzbox-Router oder Multimedia-Kopplung – entsprechen denen der Geschwister. Mit rund 70 Euro ist das C4 teurer als das MT-F. Wer das Gerät hauptsächlich zum Telefonieren braucht, dürfte mit dem 25 Euro günstigeren M2 besser fahren.

(Kai Wasserbäch/ea)

Netzwerk-Notizen

Die quelloffene Firewall m0n0wall von Manuel Kasper baut ab Version 1.8.1 VPNs auch über IPSec auf. Zudem reicht sie IPv6-Präfixe an nachgeordnete IPv6-Router weiter (Subnetting per DHCP-PD) und arbeitet mit USB-Modems zusammen. Aufgaben lassen sich in einem Scheduler planen.

Der Secure Entry Mac Client von NCP ist in der Version 2.05 auch mit Mac OS X 10.9 (Mavericks) kompatibel. Ein Konfigurationsassistent erleichtert die Einrichtung von VPN-Profilen. Andere Hersteller bieten die Software unter Lizenz mit geändertem Namen an. Bei Lancom heißt die Anwendung beispielsweise „Advanced VPN Client“.

Der USB-Adapter TEW-806UBH von Trendnet soll sich dank seiner High-Gain-Antenne auch über große Distanzen und in schwierigen Empfangssituationen mit WLAN-Funknetzen verbinden. Jedoch überträgt das 802.11ac-fähige Gerät nur maximal 433 MBit/s brutto im 5-GHz-Band. Mit 3×3-MIMO-Technik sind jedoch bis zu 1300 MBit/s brutto möglich. Der Adapter kommt ab März, zunächst in den USA, zu einem Preis von 40 Dollar in den Handel.

Die Thin-Clients Itona LQ27 und Itona LQ29 von VXL-Instruments meistern dank einer 1,5 GHz schnellen Quadcore-CPU von AMD (A4-5000) auch rechenintensive Aufgaben. Sie lassen sich mit bis zu 8 Gigabyte RAM bestücken. In den Ausstattungsvarianten LQ+27 und LQ+29 besitzen die Geräte zudem einen PCI-Express-Slot. Alle vier Modelle laufen mit Windows Embedded Standard 7 oder 8.

Die Netzwerk-Videorekorder der Serie DS-4200-RM-Pro von DIGIEVER verteilen Videoströme von bis zu 32 IP-Überwachungskameras im Netzwerk und zeichnen die Daten auf vier internen Festplatten auf. Zudem geben die Geräte die Überwachungsbilder lokal über VGA oder HDMI aus. Über eine App für iOS und Android kann man auch unterwegs auf die Videofeeds zugreifen.

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