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Büro-Multifunktionsdrucker für Mobilgeräte

Die Schwarzweiß-Multifunktionslaserdrucker i-Sensys MF6140dn und MF6180dw von Canon sollen sich auch über Tablets und Smartphones bedienen lassen. Neben AirPrint und Google Cloud Print unterstützen die Drucker neue Canon-Apps für iOS, Android und Windows RT. Die aktualisierte „Canon Mobile Printing“ soll laut Hersteller auch Microsoft-Office-Dokumente vom Mobilgerät oder aus der Cloud im korrekten Layout ausdrucken. Die ebenfalls neue App „Mobile Scanning for Business“ empfängt Scans der Multifunktionsgeräte und stellt am Mobilgerät Optionen zum Speichern oder Weiterleiten bereit, beispielsweise an Cloud-Dienste oder per E-Mail. Die App für Windows RT ist bereits verfügbar, Canon Mobile Printing und Mobile Scanning for Business für iOS sollen zum Marktstart folgen, die Android-Versionen im April respektive Juli.

Die i-Sensys-Drucker sind kompakt und eignen sich als Arbeitsplatzgeräte und für kleine Arbeitsgruppen zum Drucken, Kopieren und Faxen. Beide tragen bereits den Blauen Engel nach der aktuellen Vergabegrundlage mit Ultrafeinpartikel-Messung (siehe c’t 3/14, S. 110). Sie bedrucken bis zu 33 Seiten pro Minute und sparen Papier durch den automatischen beidseitigen Druck. Der MF6180dw lässt sich dank WLAN drahtlos ins Netzwerk integrieren, der MF6140dn besitzt nur eine Ethernet-Schnittstelle. Die Multifunktionsgeräte sollen im März auf den Markt kommen, der i-Sensys MF6140dn für 480 Euro, der MF6180dw für 580 Euro. (rop)

Aufnahme vor und hinter der Kamera auf einen Streich

Mit Canons Story-Kamera N100 finden sich Fotografen nicht nur subjektiv in ihren Bildern wieder, sondern auch ganz real: Die 12-Megapixel-Powershot hält das Geschehen vor der Kamera fest und zugleich hinter derselben mit einer Rückkamera.

Aktiviert man die Funktion „Duale Aufnahme“, wird das Bild des Fotografen in einer Ecke des eigentlichen Fotos oder Videos eingebettet. Per „Hybrid Auto“ zeichnet die N100 bei jeder Aufnahme einen Videoclip auf – zwei Sekunden vor und nach dem Druck auf den Auslöser – und fasst die Schnipsel zu einem 720p-Filmchen zusammen.

Die Hauptkamera der N100 nimmt Videos in Full HD mit 30 Vollbildern (1080/30p) auf. Außerdem hat Canon WLAN und zum einfachen Ankoppeln von Smartphone oder Tablet NFC integriert – aneinanderhalten von Kamera und Mobilgerät genügt. Das Handling des klappbaren Touchscreen mit VGA-Auflösung ist der Bedienung am Smartphone entlehnt. Die N100 soll Mitte Mai für knapp 370 Euro zu haben sein. (uk)

4K-Ultrakurzdistanzprojektor

Sieht aus wie ein Heizkörper, ist aber ein 4K-Beamer: Sony hat einen Ultra-Kurzdistanzprojektor angekündigt, der sich unauffällig im Wohnzimmer platzieren lässt. Das Gerät arbeitet mit drei LCoS-Paneln (Sony nennt die Technik SXRD) und einer Auflösung von 4096 × 2160 Pixeln. Der Lichtstrom liegt laut Sony bei 2000 Lumen. Ein Sound-System ist eingebaut, detaillierte Angaben dazu gibt es noch nicht. Aus einem Abstand von nur 50 Zentimetern soll der Projektor ein Bild mit 3,73 Metern Diagonale (147 Zoll) an die Wand zaubern.

Das noch namenlose Produkt soll im Sommer auf den Markt kommen. Eine konkrete Preisvorstellung hat Sony noch nicht geäußert, man muss aber mit mindestens 20 000 Euro rechnen.

Deutlich günstiger und bereits erhältlich ist LGs Wohnzimmer-Kurzdistanzprojektor Hecto (siehe c’t 8/13, S. 38). Dieser ist ebenfalls mit 2000 Lumen spezifiziert, erreicht aber lediglich Full-HD-Auflösung. Der Hecto kostet inklusive Leinwand 6000 Euro. (jkj)

Oculus Rift: Virtual-Reality-Modus für Steam

Zur Bedienung von Steam, der populärsten Spiele-Plattform für PCs, muss man seine Virtual-Reality-Brille künftig nicht mehr abnehmen: Der aktuellen Beta-Version wurde ein „SteamVR“-Modus verpasst, der zurzeit ausschließlich mit der VR-Brille Oculus Rift funktioniert. Der neue Modus zeigt die Steam-Oberfläche wie auf einer gewölbten Leinwand, auf der man sich per Kopfbewegung umsehen kann. Außerdem gibt es in Steam nun die Such-Kategorie „VR Support“ für Virtual-Reality-Spiele. Zurzeit werden 14 VR-Titel gelistet.

Steam-Entwickler Valve erwartet im Jahr 2015 einen Boom der VR-Brillen. Der hauseigene VR-Experte Michael Abrash kündigte auf den Steam Developer Days in San Francisco an, wie er sich in einem Jahr den Stand der Technik vorstellt: Mindestens eine Auflösung von 1000 × 1000 Pixeln pro Auge auf einem Display, dass die Pixel nicht zeilenweise anzeigt, sondern alle gleichzeitig. Obendrein soll die Verzögerung zwischen Kopfbewegung und Anzeige einer neuen Position auf unter 20 ms sinken.

Zwar entwickelt auch Valve selbst VR-Hardware, man habe aber zurzeit nicht vor, eine eigene Brille auf den Markt zu bringen. Deshalb arbeitet Valve eng mit Oculus zusammen, die zum Jahresende eine Consumer-Version ihrer bislang nur an Entwickler verkaufen Rift-Brille fertig haben wollen. (jkj)

Hochauflösender 120-Hz-Monitor mit G-Sync

Asus hat seine ROG-Produktfamilie (Republic of Gamers) um den 120-Hz-Monitor Swift PG278Q erweitert. Das 27-Zoll-TN-Display löst mit 2560 × 1440 Pixeln auf (WQHD), die Reaktionszeit für einen einfachen Bildwechsel liegt laut Asus bei nur einer Millisekunde. Zur Darstellung schneller Spielszenen sind kurze Display-Schaltzeiten zwar zwingend erforderlich, aber nur die halbe Miete – eine möglichst hohe Bildwiederholrate ist genauso wichtig (siehe c’t 22/13, S. 106). Das Panel unterstützt deshalb auch eine Bildwiederholrate von 120 Hz.

Ein weiteres Problem beim Spielen ist das Tearing genannte, kurzzeitige Zerreißen des Bildes. Es entsteht durch Unterschiede zwischen der Bildausgabe- und der Bildwiederholfrequenz von Grafikkarte und Monitor und zeigt sich vor allem bei horizontalen Schwenks. Mit Nvidias G-Sync-Technik soll das Thema beim PG278Q der Vergangenheit angehören: G-Sync-fähige Grafikkarten können den Monitor unabhängig von dessen eigentlicher Bildwiederholrate synchronisieren – die GPU (ab GeForce GTX 650 Ti Boost) bestimmt damit das komplette Timing. Laut Nvidia wollen außer Asus auch BenQ, Philips und Viewsonic G-Sync-fähige Gaming-Displays ins Programm nehmen.

Videosignale spielt man am PG278Q über DisplayPort ein, ein passendes Kabel liegt bei. Außerdem integriert der Monitor einen USB-3.0-Hub mit drei Downstreams sowie einen Kopfhöreranschluss. Das schmal eingefasste Display lässt sich in der Höhe verstellen und in alle Richtungen drehen, um es an die Wünsche der Gamer anzupassen. Der PG278Q soll in den USA für 800 Dollar erhältlich sein; hierzulande wird er wohl etwa 800 Euro kosten. (spo)

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