SPECtakuläre Wiedergeburt

Benchmarksuite CPU2000 für SoCs in Netbooks und Tablets wiederbelebt

Wissen | Know-how

Einst war die Benchmarksuite CPU2000 für High-End-PCs, Workstations und Server gedacht. Jetzt haben Intel, Nvidia und andere zumindest den Integer-Teil der Suite namens „SPECint“ wieder aus der Schublade geholt, nun aber für „Gadget“-Prozessoren wie Atom oder Tegra.

D ie Standard Performance Evaluation Corporation SPEC hat den Benchmark CPU2000 vor acht Jahren aus dem Verkehr gezogen. Nicht weil er schlecht war, sondern weil er den Anforderungen neuerer High-End-Systeme nicht mehr genügte. Doch für die Klasse der Tablet-Prozessoren ist zumindest SPECint_2000 mit seinem maximalen Speicherbedarf von etwa 200 MByte pro Thread und Laufzeiten von einigen Stunden gerade richtig.

Das sah auch Nvidia so und begründete bei Erscheinen des Tegra 4 ausführlich, warum nun SPECint_2000 der optimale Benchmark für Systeme dieser Klasse sei und nicht etwa Coremark oder Dhrystone. Letztere checken nur Basisfunktionen ab und laufen fast ausschließlich im L1-Cache. Verbesserungen durch L2-Caches und Speicheranbindung kann man damit nicht feststellen. ...

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