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Linux 3.14 beherrscht neue Xen-Betriebsart

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Die nächste Kernel-Version unterstützt neue Grafikchips besser und lernt das für Echtzeit-Systeme interessante Deadline-Scheduling. TCP Auto Corking verspricht die Netzwerkeffizienz zu steigern; Kernel Address Space Layout Randomization (KASLR) erschwert Angreifern das Leben.

Der Linux-Kernel 3.14 soll AMDs Stromspartechnik DPM (Dynamic Power Management) auch bei den aktuellen Radeon-Grafikchips voll unterstützen und automatisch verwenden. Der Intel-Grafiktreiber des Ende März erwarteten Kernels wird die Stromsparfunktionen der Grafikkerne stärker nutzen, die in Haswell-Prozessoren wie den Core-i-4000-CPUs stecken. Zudem ist die Unterstützung für den Grafikkern von Broadwell-CPUs jetzt standardmäßig aktiv; Intel will diese Prozessoren offenbar im Sommer einführen. Der Nouveau-Treiber für Nvidia-GPUs bringt alles mit, um die 3D-Beschleunigung des GK208 zu verwenden, den unter anderem die GeForce-GT-Modelle 630, 635 und 640 einsetzen. Komplett neu ist die Unterstützung für den GK110 der GTX 780; der darauf aufbauende OpenGL-Treibercode in Mesa 3D gilt allerdings noch als unvollständig.

Deadline

Der Prozess-Scheduler von 3.14 wird Teile der Prozessorzeit nach dem Schema Earliest Deadline First (EDF) verteilen können. Bei diesem vorwiegend für Echtzeit-Aufgaben gedachten Verfahren stellt der Kernel zuverlässig sicher, dass Anwendungen immer früh genug an die Reihe kommen, um ihre Arbeit fristgerecht zur gesetzten Deadline zu erledigen. Dazu müssen die Tasks dem Scheduler mehr Informationen liefern als gewohnt – darunter Aufruffrequenz, die maximale für die Aufgabe benötigte Laufzeit sowie den Zeitpunkt, bis zu dem eine Aufgabe auf jeden Fall erledigt sein muss. ...

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