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Das gibt’s Neues!

Zum Cartoon „Schlagseite“ in c’t 4/14, S. 13

Die Neuburger Kammeroper auf Ihrer Schlagseite! Großartig. Unser Intendant, der Sänger und Regisseur Horst Vladar, kann dank PC zahlreiche Partituren von zu Unrecht nicht mehr bekannten Opern der Nationalbibliothek von Neapel ansehen, anhören und prüfen, ob sie im Stadttheater von Neuburg aufgeführt werden können. So ist jedes Jahr das ausgewählte und inszenierte Werk im Stadttheater Neuburg für alle Besucher eine Überraschung und in jeder Weise ein Genuss. In diesem Jahr im Juli wird die Oper der Kalif von Bagdad gespielt werden – siehe www.neuburger-kammeroper.de.

Anton Sprenzel

Beim Lesen belauscht?

Spion im Wohnzimmer, c’t 4/14, S. 78

Folgende Überraschung zum Thema ist mir heute während des Lesens Ihres Artikels passiert: Unser Samsung UE46F7090 lief seit einigen Stunden auf Audioempfang per DVB-S (MDR Klassik Drivetime). Niemand hatte eine Fernbedienung in der Hand. Plötzlich aktivierte sich von selbst die Sprachsteuerung (zu erkennen an der Anzeige des farbigen Mikrofons am Bildschirm) und nach einigen Sekunden öffnete sich die Anmeldeseite zum Samsung-Account. Nach etwa 20 Sekunden schließt sich diese wieder. Ich habe irgendwie den Eindruck, ich sollte ganz schnell die Ethernetleitung kappen.

Wolfgang Menssen

Schwer abstellbar

Ihren Artikel über die „Geschwätzigkeit“ moderner Fernseher habe ich gleich zum Anlass genommen, unseren Panasonic-TV der EW6-Serie (2013) zu überprüfen. Der bietet im von Ihnen genannten Menü immerhin die Möglichkeit, die Speicherung von Cookies zu verhindern und bereits vorhandene zu löschen. Einsehen kann man diese nicht, sodass man hier nur dem Hersteller vertrauen kann. Die Option „Auto Start Aus“ klappt bei unserem TV leider nicht. Laut Hilfetext soll man damit weiterhin den digitalen Videotext nutzen können. Daher haben wir HbbTV nun vorerst komplett ausgeschaltet. Der ebenfalls im letzten Jahr erschienene Festplattenrecorder DMR-BCT730, dessen Bedienoberfläche von der des TV abweicht, bietet leider keine Möglichkeit, HbbTV zu deaktivieren.

Matthias James Meyer

Schwarze Liste

Da mich HbbTV nur bei den Öffentlich-Rechtlichen interessiert, habe ich jetzt in meiner Fritz!Box ein Filter für den Fernseher angelegt und eine Blacklist dafür erstellt. Hier verbiete ich explizit den Zugriff auf google-analytics.com, hbbtv.prosieben.de, hbbtv.sat1.de, hbbtv.sixx.de und hbbtv.kabeleins.de. Ob das eine umfassende Lösung ist, weiß ich natürlich nicht, aber immerhin ein Anfang.

Thomas Westphal

Wir haben die Liste der von uns gesichteten HbbTV-Adressen unter dem c’t-Link nachgereicht. Weitere Informationen dazu, wie Sie den Datenabfluss durch Netzwerkspione unterbinden, erhalten Sie ab Seite 76 in diesem Heft.

Datenpetze Settop-Boxen

Wie sieht es mit Settop-Boxen aus? Unser Kathrein UFS925 hängt am Internet, lädt sich täglich den Programmführer (tvtvEPG) und kann auch HbbTV. Kann man prinzipiell jedes Gerät, das über HbbTV verfügt, tracken, oder passiert das nur, wenn die Firmware des Gerätes Vorkehrungen enthält, die das Tracking erlauben oder gar unterstützen?

Ulrich Thome

Grundsätzlich sind alle Geräte betroffen, die den HbbTV-Dienst unterstützen, da die Inhalte direkt von den Servern der Sendeanstalten abgerufen werden.

Ampelfarben sind geduldig

Die Datenschutzampel, Technische Lösungen für mehr Datenschutz, c’t 4/14, S. 26

So löblich der Ansatz einer Ampellösung auch ist, man sollte nicht ausblenden, dass es den Bürgern wenig hilft, wenn sie wissen, dass Dienst X rot und Dienst Y gelb bewertet werden, wenn die Dienste so selbstverständlich im alltäglichen digitalen Leben etabliert sind, dass man nur ungern auf sie verzichten mag. Beispiele sind die bekannten Kandidaten: Google, Facebook, Sony und Microsoft.

Bei Anmeldung zu Diensten ist man nach Überfliegen der Datenschutzbestimmungen der Verzweiflung nahe und akzeptiert letztendlich doch – mit dem halbverdauten Gefühl der Ohnmacht, da der Dienstanbieter sich unverschämte Rechte einräumt wie z. B. alle während der Nutzung hinterlassenen Daten an beliebige „Partner“ zu beliebigen Zwecken weitergeben zu dürfen. Ja, der sich sogar das Recht einräumt, ein persönliches Foto, das ich mit Gmail verschickt habe, in 30 m × 10 m auf dem Times Square aufzuhängen – mit Dreingabe meines Bewegungsprofils der letzten Jahre als QR-Code …

Anzunehmen, dass sich das Problem durch eine Ampellösung „selber regelt“, da die Leute achtsamer agieren und die Anbieter über kurz oder lang gezwungen sind, ihre absurden Bedingungen aufzuweichen, da sie sonst Kunden verlieren, wäre meiner Ansicht nach zu naiv. … davon abgesehen, dass eine Ampellösung, um halbwegs „Impact“ zu erzeugen, international und auf allen Geräten eingeführt werden müsste.

Volker Grabs

Risiko Behördenserver

Briefgeheimnis, So sichern E-Mail-Provider Ihre Privatsphäre, c’t 4/14, S. 86

Erfreulich, dass doch die meisten Anbieter inzwischen wenigstens auf ordentliche Kanalverschlüsselung setzen. Aber es gibt eine ganz unrühmliche Ausnahme von diesem neuen Sicherheitsniveau. Schreiben Sie mal eine E-Mail an eine beliebige deutsche Behörde! Viele davon betreiben eigene E-Mail-Server meist auf MS-Exchange-Basis. Kanalverschlüsselung? Abgeschaltet. Nicht mal untereinander können die sich kanalverschlüsselt E-Mails schicken. Innerhalb der gut gesicherten Behördennetze ist das ja kein Problem. Wenn das aber Behördennetzgrenzen-überschreitend passiert, ist das nur noch blamabel. Und dank unserer föderalen Struktur haben wir viele verschiedene Behördennetze …

Wozu taugt der IT-Planungsrat des Bundes und der Länder, wenn der nicht einmal ein halbes Jahr nach den ersten Enthüllungen in der Lage ist, seine staatsvertraglich abgesicherte Regelungskompetenz dazu zu nutzen, einfachst umzusetzende Sicherheitsstandards für die Kommunikation per E-Mail zu setzen?

Klaas Stührenberg

Mein Provider wurde nicht getestet

Mit großem Interesse hab ich Ihren Artikel „Briefgeheimnis“ gelesen. Ich selber nutze das Mail-Paket von Hosteurope mit Sitz in Köln. Haben Sie darüber auch Informationen?

Matthias Rieken

Da wir nicht alle Provider testen können, haben wir das Testprozedere der wichtigsten (Verschlüsselungs-)Tests im Heise-Security-Artikel unter heise.de/-1932806 beschrieben. Damit können Sie eigene Tests an Ihrem Provider durchführen.

Viel zu kompliziert

Verbotene Früchte, Windows 8.1 sauber neu installieren, c’t 4/14, S. 134

Als ich Ihren Bericht über eine saubere Windows-8-Neuinstallation las, wurde mir ganz schlecht. Für mich als 70-jährigen 08/15-User ist es unverständlich, was sich Microsoft hier geleistet hat. Die geringe Verbreitung von Windows 8 liegt aus meiner Sicht auch daran, dass die Installation so kompliziert ist. Dass man alle Programme neu installieren muss oder es nur mit einem Trick möglich ist, Windows 8 zu aktivieren, wenn man es auf einer neuen Festplatte installiert hat, geht mir nicht in den Kopf. Grundsätzlich ändere ich an meinem PC nur dann etwas, wenn ich mir hundertprozentig über meine Vorgehensweise sicher bin. Aus diesem Grund liegt meine Windows-8-Upgrade-DVD schon fast ein Jahr unbenutzt am Schreibtisch.

Kurt Schraudner

Drache sticht Gorilla

Erster Fairsuch, Das Fairphone mit Android 4.2, Dual-SIM und wechselbarem Akku im Test, c’t 4/14, S. 124

Zu erwähnen wäre noch gewesen, dass das Display des Fairphone durch ein Dragontrail-Glas geschützt ist, was es in diesem Bereich sogar über die meisten Highend-Geräte erhebt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieses Glas nahezu unzerstörbar ist. Die Spinnennetze geborstener Gorilla-Scheiben, die so oft auf teuren Geräten von Apple oder Samsung zu sehen sind, werden auf dem Fairphone äußerst selten auftreten.

Bengt Giger

Die Zeit wirds richten

Editorial „Heft 2 nun auch noch im alten Jahr“, c’t 2/14, S. 3

In einer Doku über die Gezeiten habe ich gehört, dass „zur Zeit der Saurier“ ein Jahr noch 400 Tage hatte, also 34,75 Tage mehr als heute. Um einfacher rechnen zu können, ist die Zeit der Saurier vor 69,5 Millionen Jahren anzusetzen. In 2,5 Millionen Jahren hat das Jahr nur noch 364 Tage und das Problem des 14-täglichen Erscheinens ist verschwunden.

Da die Anzahl der Tage im Jahr weiterhin abnimmt, entsteht Ihr Problem anschließend wieder. Um das Problem ein für alle Mal zu beseitigen, wäre es am besten, die 360 Winkelgrade des Sonnenjahres durch 26 zu dividieren und die Hefte zu den Vielfachen der Winkelgrade erscheinen zu lassen, oder am ersten Werktag, der dem errechneten Datum folgt. Sie müssten dann das Erscheinungsintervall nur von „14-täglich“ auf „13,84615-gradig“ ändern.

Franz Rössler

Erschreckend unfähig

Heimkino-Konsolen, Playstation 4 und Xbox One als Multimediazentralen, c’t 3/14, S. 134

Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel über die Video(un)fähigkeiten der aktuellen Konsolengeneration. Ich bin Besitzer einer Playstation 3, damals gekauft als Blu-ray-Player-Alternative gegenüber anderen Herstellern. Die Konsolen vereinen für mich Spielgerät fürs Wohnzimmer und DVD/Blu-ray-Player. Die technischen Daten der aktuellen Generation (PS4 und XBox One) haben mich schon gereizt, mir ein neues Gerät zu kaufen. Doch nach Ihrem Test habe ich vorerst Abstand von diesem Vorhaben genommen.

Christian Klug

Ergänzungen & Berichtigungen

Briefgeheimnis

So sichern E-Mail-Provider Ihre Privatsphäre, c’t 4/14, S. 86

Der Satz E-Mail-Provider mit mehr als 10 000 Kunden müssen eine sogenannte Sina-Box betreiben, die den Mail-Verkehr aller Kunden ausleiten kann, ohne dass es der Provider oder gar der Kunde bemerkt. stellt den Sachverhalt nicht ganz korrekt dar.

Dass die Box den E-Mail-Verkehr selbst ausleiten kann und dass der Provider von der Übertragung nichts bemerkt, stimmt so nicht. Vielmehr dient die Sina-Box als Hilfsmittel, mit dem der Provider die Daten an die Behörden weitergibt, sofern ein richterlicher Beschluss zur Herausgabe vorliegt. Kleinere Provider schicken sie auf DVD. Richtig bleibt, dass der Kunde in beiden Fällen nichts von der Weitergabe seiner Daten mitbekommt.

Die Snobs

Das andere Fernsehen, Das Phänomen YouTube, c’t 4/14, S. 72

Anders als im Artikel dargestellt lief die Serie „Die Snobs“ im Fernsehen, und zwar ab November 2010 auf ZDFneo.

Server nach Wunsch

Konfigurationsvorschläge für Selbstbau-Server, c’t 2/14, S. 116

Das Server-Mainboard Asus P9D-X unterstützt nicht wie angegeben Serial-over-LAN (SOL), sondern nur „Console Redirection“. Man kann das System damit von einem anderen PC aus bedienen, beispielsweise über ein Nullmodemkabel an COM-Port 1 – aber nicht via Ethernet.

Ohne Crossband

Kurztest WLAN-Repeater, c’t 3/14, S. 54

Nach Erscheinen der c’t-Ausgabe 3/14 hat Sitecom bestätigt, dass der WLAN-Repeater WLX-5000 wie vermutet den Crossband-Betrieb nicht beherrscht, bei dem Datenpakete im Repeater das Funkband wechseln.

PWM-Prozente

Lüftersteuerung, Antworten auf die häufigsten Fragen, c’t 24/13, S. 194

Die Prozentangabe eines PWM-Signals beschreibt den Anteil des High-Pegels an der Dauer einer vollständigen Periode und nicht das Verhältnis von High- zu Low-Pegel.

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