Stahlgerüstet

3D-Drucker Renkforce 1000

Test & Kaufberatung | Test

Der Elektronik-Versender Conrad bietet einen 3D-Drucker an, der sich später auch zur Fräse umrüsten lassen soll. Wir haben uns an einem ersten Exemplar zunächst davon überzeugt, was das 1500 Euro teure Gerät als 3D-Drucker taugt. Und wagen einen Ausblick, was er noch können könnte.

Schon mit der Ankündigung, einen 3D-Drucker herauszubringen, der später auch als Fräse geeignet sein soll, hat Conrad einiges Aufsehen erregt. Nach mehreren Verschiebungen des Einführungstermins soll der Renkforce 1000 nun ab Mitte Februar in zwei Varianten zu haben sein: als Bausatz für 1500 und als Fertiggerät für 2000 Euro. Auf den ersten Blick ein hoher Preis im Vergleich zu anderen Bausätzen, die Conrad selbst etwa in Gestalt des Velleman K8200 (siehe c’t 19/13, S. 66) für wenig mehr als die Hälfte anbietet. Wir haben vorab ein montiertes Vorserienmodell zum Test erhalten. Die Zeit für den Zusammenbau des Bausatzes durch einen Laien beziffert der Anbieter auf etwa 6 Stunden. Spezielle Fertigkeiten wie etwa Löten sind nicht erforderlich, da alle Leitungen bereits konfektioniert und mit Steckverbindungen geliefert werden. Die Einzelteile des Druckers müssen also lediglich zusammengefügt und verschraubt werden.

Die Qualität der verwendeten Komponenten vermag den stolzen Preis für den Renkforce 1000 absolut zu rechtfertigen. Da wäre schon das Gehäuse aus Edelstahl und Aluminium, das einen sehr wertigen Eindruck vermittelt. Von größerer Bedeutung als das Gehäuse sind allerdings die Antriebe der einzelnen Achsen. Der Hersteller verbaut hier sehr starke Motoren und Zahnriemen, die sich über Spannvorrichtungen nachspannen lassen. Schon das unterscheidet ihn von billigeren Bausätzen. Besonders stechen aber die beiden Z-Achsen-Antriebe mit Kugelumlaufspindeln und staubdicht gekapselten Kugellagern hervor, deren Spiel auf den Spindeln gegen null tendiert. Die Höhe des Druckkopfes lässt sich damit im Bereich von Hundertstelmillimetern steuern. ...

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