3D-Kanone

Die Grafikleistung des AMD-Kombiprozessors Kaveri

Test & Kaufberatung | Test

Kaveri-Prozessoren bieten eine Grafikeinheit, die auf der gleichen Architektur wie jene in Xbox One und Playstation 4 beruht. Dadurch sollen sie ihre Vorgänger überflügeln und auch zum Spielen in Full HD schnell genug sein. Hier und da hakt es aber noch gewaltig.

Ob Anno, Battlefield oder Tomb Raider – die integrierte Grafikeinheit der Kaveri-Prozessoren reicht laut AMD auch für die Crème de la crème aktueller DirectX-11-Spiele aus. Dank GCN-Architektur bietet die schlicht als „R7“ bezeichnete GPU denselben Funktionsumfang wie High-End-Grafikkarten und braucht sich diesbezüglich auch vor Xbox One und Playstation 4 nicht zu verstecken. R7 macht aus Kaveri den ersten Kombiprozessor, der vollständig zu DirectX 11.2 kompatibel ist und dank HSA auch noch OpenCL 2.0 für Compute-Anwendungen spricht. Für die grafischen Finessen der Zukunft ist Kaveri also zumindest auf dem Papier bestens gewappnet. Die entscheidende Frage: Ist er in der Praxis schnell genug?

Innen drinnen

Im Vergleich zum Vorgänger „Richland“ hat AMD die Architektur der Grafikeinheit radikal verändert. Die unflexible und bei Spielen ineffiziente VLIW4-Organisation von Shader-Kernen ersetzt AMD mit der aktuellen Version 1.1 von Graphics Core Next. Jeweils 64 Shader-Kerne sitzen nun in eigenständigen Rechenblöcken (Compute Unit/CUs), die unabhängig voneinander arbeiten dürfen. Neben den reinen Shader-Kernen steckt in der integrierten GPU noch ein programmierbarer Soundprozessor sowie je ein überarbeiteter De- und Encoder für (HD-)Video. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige
Anzeige