Wiki-Wiederkehr

Unterschätzte Content-Arbeitstiere im Test

Test & Kaufberatung | Test

Still ist es geworden um Wikis, der große Hype zumindest ist lange vorbei. Dabei ist die meist quelloffene Software leistungsstärker denn je. Der Wiki-Ansatz gilt nach wie vor als enorm effektiv für Gruppen und Vereine – oder auch für eigene Projekte ganz ohne Teamwork.

Es war ein irrwitziges soziales Experiment: Wie wäre es, wenn jeder Internetnutzer die Möglichkeit hätte, an einer Enzyklopädie des Weltwissens mitzuwirken? Wenn er Artikel schreiben, ergänzen und korrigieren dürfte? Man kann sich heute kaum noch vorstellen, wie verrückt das Wiki-Konzept vor fünfzehn Jahren geklungen hat: eine Website, an der jeder herumschreiben darf – im Ernst? Dann kam Wikipedia und wurde zum erfolgreichsten Online-Projekt ohne Gewinnabsicht aller Zeiten.

Mitte der Nuller-Jahre sprangen die Unternehmensberater auf den Wiki-Zug auf, um Schwarze Bretter, Klebezettel und Handbücher durch eine Team-Software zu ersetzen. Wiki-Systeme wie Tiki Wiki, TWiki/Foswiki, BlueSpice oder Atlassian Confluence integrierten Komponenten wie Team-Kalender, Dokumentenmanagement und Foren und entwickelten sich zu Enterprise-Werkzeugen. Auf der anderen Seite bekamen Teamwork-Softwarepakete wie Microsoft SharePoint, Socialtext, OpenProject, Trac oder Redmine Wiki-Systeme verpasst. ...

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  • Schon heute lässt sich bei MeidaWiki der künftige WYSIWYG-Editor der Wikipedia ausprobieren.
  • Foswiki versieht jede Seite mit Metadaten, die es zum „strukturierten Wiki“ machen.

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