Party-Stimmung

Tipps und Tricks für ansehnliche Videos

Praxis & Tipps | Praxis

Ob mit Smartphone, Fotokamera oder Camcorder: Videos aufnehmen kann jeder. Doch wie wird aus solchen Clips ein sinnvolles Ganzes, das Spaß macht … und nicht langweilt? Am besten gelingt das, wenn man schon bei der Aufnahme ein paar Tipps beachtet.

Viele Video-Clips zeigen nur eine kurze Szene, etwa einen Partygag, und verkommen als Datenmüll auf dem Smartphone. Um seine Zuschauer über eine längere Zeit zu fesseln, muss man sich ein bisschen mehr Mühe geben – auch ein 45 Sekunden langer Clip aus geschickt aneinander geschnittenen Szenen erzählt eine Geschichte.

Ein konkretes Beispiel: Ein 30 Sekunden langer Videoclip, der auf einer Party entstand, gibt kaum die Stimmung wieder. Irgendwelche Leute feiern – na schön. Und? Interessant wird es erst, wenn man erkennt, wer was warum feiert. Stimmengewirr, Unterhaltungsfetzen sowie lachende Gesichter gehören genauso dazu wie redende und zuhörende Menschen. Doch neben einer Totalen, die in Weitwinkeleinstellung oder aus einer Zimmerecke möglichst alle(s) zu erfassen sucht, transportieren erst die Halbnahen und Nahaufnahmen einen Eindruck von der Stimmung des Abends. Deswegen: Wer bei solchen Gelegenheiten die Kamera gezückt hat, sollte nicht nur eine durchgehende Aufnahme machen – und vor allem gar nicht erst versuchen, in einem Clip alles, was sich zu lohnen scheint, einfangen zu wollen, ohne Kamera-Standort und -blickwinkel (Perspektive) zu verändern. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Weitere Bilder

  • Ein Szene setzt sich aus verschiedenen Einstellungen zusammen, selbst ein kurzer Film enthält meist mehrere Szenen. Nur in Ausnahmefällen, wie hier bei einer Moderation, besteht eine Szene auch mal aus einer Einstellung.
  • Verwackelte Bilder und zu schnelle Schwenks lassen sich auch mit Zeitlupeneffekten retten. Viele Schnittprogramme erlauben sogar die Steuerung der Zeitlupe mit Keyframes (Schlüsselbildern), so dass man die Zeitlupe langsam beginnen lassen und dann abfangen kann.
  • Qualitätsverbessernd ist die Berechnung mit variabler Bitrate und einer Berechnung in zwei Durchläufen – auch wenn das etwas mehr Zeit kostet.

Anzeige
Anzeige