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Apple überarbeitet Office-Apps

Updates für Pages, Numbers und Keynote für OS X, iOS und Web bringen einen Teil der in den letzten Versionen gestrichenen Funktionen zurück. So lässt sich die Tabellenkalkulation wieder über AppleScript steuern und kann automatisch wiederkehrende Zelleninhalte vervollständigen. Numbers zeigt bei aufwendigen Berechnungen den Fortschritt und ist in der Lage, mehrere Spalten und ausgewählte Zeilen zu sortieren. Das Textprogramm zählt Zeichen mit und ohne Leerzeichen korrekt. Auch Tastaturkürzel für Stile hat Apple in Pages wieder nachgerüstet, diese funktionieren auch in der Web-App. Darüber hinaus kann man beim E-Pub-Export eine Sprache festlegen. Keynote kommt mit weiteren Übergängen wie Tropfen und Gitter.

Alle Apps verarbeiten Microsoft-Office-2013-Dokumente zuverlässiger und exportieren in diese Formate inklusive Kennwortschutz. Obendrein lassen sich passwortgeschützte iWork-Dokumente in der iCloud veröffentlichen. Diagramme können nun auch Werte der Typen Datum, Uhrzeit und Dauer enthalten. In den Web-Apps darf man nun Tabellen, Fuß- und Endnoten einfügen und bearbeiten. Alle Updates sind kostenfrei. (thk)

Apples Rekordzahlen enttäuschen Börse

Mit 57,6 Milliarden US-Dollar meldete Apple für das Quartal 1/2014 einen Umsatzrekord. Die iPhone-Sparte war mit 51 Millionen verkauften Exemplaren das stärkste Zugpferd. Apple-Chef Tom Cook musste jedoch zugeben, dass der Absatz des iPhone 5c schleppender verlief als gedacht. Das iPhone 5s hingegen konnte der Hersteller lange nicht in ausreichenden Stückzahlen liefern. Mit 26 Millionen iPads setzte Apple 11,5 Milliarden Dollar um, so viele wie nie zuvor. Dennoch fiel der Aktienkurs am selben Tag um acht Prozent, später noch stärker. Beobachter hatten höhere Zahlen erwartet. Sie spekulierten auf 55 Millionen verkaufte Telefone. Die Marge sank von 38,6 auf 37,9 Prozent, der Gewinn blieb stabil bei 13,1 Milliarden Dollar. Bei den Börsianern rief auch Enttäuschung hervor, dass Apple für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 42 und 44 Milliarden Dollar ankündigte. (rsr)

Keine Hintertüren für die NSA

In einem Fernseh-Interview hat Tim Cook erneut bekräftigt, dass die NSA keinen Zugang zu Apple-Servern habe. „Vieles, was gesagt wurde, ist nicht wahr. Es gibt keine Hintertür“, sagte der Apple-CEO gegenüber dem US-Sender ABC. Das werde auch in Zukunft so bleiben: „Sie müssten uns dafür in einer Kiste rausfahren – und das wird einfach nicht passieren.“ Er räumte jedoch ein, dass Apple am Prism-Programm teilnehme, das US-Geheimdiensten per Gerichtsbeschluss den Zugriff auf einzelne Nutzer-Daten gewährt. Ein gesetzliches Redeverbot (Gag Order) hindere ihn daran, die Zahl der betroffenen Accounts zu nennen. Cook versprach, im US-Kongress stärker auf Transparenz bei Überwachungsmaßnahmen zu drängen. (jra)

Updates für iMovie und iTunes

Mit dem Update auf iMovie 10.0.2 sollen Probleme beim Bereitstellen fertiger Projekte, Abstürze und fehlende Werkzeuge in verschiedenen Sprachversionen der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus behebt es Darstellungsprobleme mit hochauflösenden Fotos und den Projektvorschauen. Die Version 11.1.4 der Medienverwaltung iTunes kann die Wunschliste aus dem iTunes-Store auch in der Mediathek-Ansicht einblenden. Unter Windows hatten einige Anwender Probleme: Das aktualisierte Programm ließ sich nicht mehr öffnen. Für Betroffene hat Apple eine Anleitung zur Problembehebung ins Netz gestellt (siehe c’t-Link). (imj)

Tim Cook deutet mobiles Bezahlsystem an

Die Anzeichen verdichten sich, dass Apple an einer mobilen Bezahllösung arbeitet. Im Gespräch mit Analysten ließ Apple-CEO Tim Cook durchblicken, viele Möglichkeiten in diesem Bereich zu sehen. Schließlich sei das einer der Gedanken hinter Touch ID gewesen, erklärte Cook. Man habe nicht vor, sich beim Bezahlen langfristig auf digitale Inhalte zu beschränken. Nur wenige Tage zuvor berichtete das Wall Street Journal, dass Jennifer Bailey, bislang für Apples Online Stores verantwortlich, sich künftig um den Aufbau einer Bezahl-Abteilung kümmern werde. Zudem soll sich iTunes- und App-Store-Chef Eddy Cue mit ungenannten Industriemanagern getroffen haben, um Apples Rolle beim Bezahlen von materiellen Gütern und Dienstleitungen zu diskutieren. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Laut Insider-Informationen hat PayPal Apple Hilfe beim Aufbau der Infrastruktur angeboten. Es wird auch gemunkelt, dass Amazon ebenfalls an einer mobilen Bezahlstrategie arbeitet. (tru)

Apple-Notizen

Elgato hat einen neuen DVB-T-Tuner für den Mac herausgebracht. Das drei Gramm leichte USB-Gerät heißt EyeTV Go und kostet 60 Euro. Zudem aktualisierte der TV-Spezialist den Großteil seiner iOS-Apps.

Die Sensorfläche der 45 Dollar teuren iPhone-Hülle SenseCover ermöglicht auch im geschlossenen Zustand die rudimentäre Bedienung eines iPhone 5 oder 5s.

Apple plant gemäß 9to5mac.com eine neue App mit dem Codenamen Healthbook für iOS 8. Das Programm soll zur zentralen Anlaufstelle für Gesundheits- und Fitnessdaten werden.

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