Trends & News | News

PoE+ Switches

Mit den Modellen TPE-T80H und TPE-T160H erweitert Trendnet sein Angebot an PoE+-fähigen Switches.

Die Geräte versorgen Access Points, IP-Telefone oder Überwachungskameras über Power over Ethernet mit Strom (PoE+, IEEE 802.3at). Laut Herstellerbeschreibung liefern sie bis zu 30 Watt pro Port. Wie bei günstigen Lösungen für kleine Büros üblich, erreichen die Switches diese Leistung jedoch nur, wenn nicht alle Anschlüsse belegt sind. Das 8-Port-Modell TPE-T80H versorgt Netzwerkgeräte mit maximal 125 Watt. Bei der 16-Port-Variante sind insgesamt 250 Watt möglich.

Trendnet hat den Geräten nur Fast-Ethernet-Ports spendiert, obwohl Gigabit-Ethernet mittlerweile für viele der Standard ist. Um Strom zu sparen, schalten die Switches unbelegte und inaktive Ethernet-Anschlüsse ab oder legen sie schlafen. Beide Modelle lassen sich dank des mitgelieferten 19-Zoll-Einbau-Kits auch in Server-Racks einbauen. Der TPE-T80H kostet 180 Euro. Für den TPE-T160H verlangt der Hersteller 340 Euro. (fkn)

WLAN-Repeater mit 802.11ac

Der Dualband-fähige WLAN-Repeater DAP1520 von D-Link vergrößert die Reichweite von Funknetzen, indem er sich in ein WLAN einklinkt und eine eigene Funkzelle aufbaut. Dabei kann er für die Ankopplung an den Router und zur Versorgung der Clients unterschiedliche Bänder nutzen (Cross-Band-Technik). Das verringert den Datendurchsatz-Verlust, der durch die Wiederholung von Paketen im selben Funkband anfällt.

Das Gerät überträgt die üblichen 300 MBit/s brutto mittels 2×2-MIMO-Technik im 2,4-GHz-Band (802.11n). Im 5-Ghz-Band erreicht es nur 433 MBit/s brutto, weil dort nur eine Antenne zum Einsatz kommt (802.11ac). Mit 3×3-MIMO-Technik wären 1300 MBit/s möglich. Die Konfiguration erfolgt wahlweise über eine App für iOS und Android oder per Web-Interface. Das Gerät soll im April für rund 50 Euro auf den Markt kommen. (fkn)

Dualband-AP in Rauchmelder-Optik

EnGenius verbreitert mit dem EAP900H sein Angebot von Access Points mit Rauchmelder-Optik. Das Gerät lässt sich wie sein Vorbild mit einem Montage-Kit an der Decke befestigen.

Dank 3×3-MIMO überträgt die WLAN-Basis gemäß IEEE 802.11n bis zu 450 MBit/s brutto im 2,4- und im 5-GHz-Band. Je WLAN-Band spannt das Gerät maximal acht virtuelle Netze per VLAN auf (Multi-SSID). Strom bezieht der AP entweder durch ein Netzteil oder über seinen Gigabit-Ethernet-Anschluss per PoE. Hierzu kann man entweder einen PoE-fähigen Switch oder den beiliegenden PoE-Injektor verwenden. Der rund 350 Euro teure Access Point soll noch im Februar in den Handel kommen. (fkn)

TeamViewer steuert Android-Geräte

Die neue Version der QuickSupport-App von TeamViewer kann erstmals per Internet auf die Bedienoberfläche von kompatiblen Android-Geräten zugreifen und sie vom PC aus fernsteuern.

Derzeit funktioniert dies auf Geräten von Herstellern wie Samsung, Sony oder Alcatel (weitere Details siehe c’t-Link). Zuerst muss die App auf dem Mobilgerät installiert werden. Ist das Android-Device kompatibel, lädt die App daraufhin ein Hersteller-spezifisches QS-Add-On herunter. Dies muss der Nutzer bestätigen.

Nicht direkt unterstützte Geräte lassen sich nicht aus der Ferne bedienen, aber immerhin verwalten. So können Fernhelfer wie in der iOS-Version auch Daten auf ein Android-Gerät übertragen, das Systemprotokoll einsehen, WLAN-Profile konfigurieren, Apps deinstallieren, Prozesse beenden und Screenshots erstellen. Eine Chat-Funktion in der App sorgt für die Kommunikation zwischen Fernhelfer und Android-Nutzer. Der Datenverkehr zwischen Computer und Mobilgerät wird mit 256 Bit langen AES-Schlüsseln geschützt. TeamViewer QuickSupport ist kostenlos im GooglePlay-Store erhältlich. (fkn)

Netzwerk-Notizen

Dell bietet für seine professionellen Switches S4810 und S6000 jetzt auch Cumulus Linux ab Version 2.1 als optionales Betriebssystem an. So lassen sie sich wie reguläre Server über die Kommandozeile steuern.

Access Points und Router der Firma Peplink lassen sich ab Firmware-Version 6.1 mit der Cloud-basierten Verwaltungs- und Monitoring-Software InControl 2 über das Internet konfigurieren und überwachen. So lassen sich beispielsweise WLAN- und VPN-Funktionen konfigurieren.

AVMs neue Powerline-Adapter sollen dank MIMO-Technik bis zu 1000 MBit/s brutto über das Stromnetz übertragen. Die nach dem Homeplus-AV2-Standard entwickelten Geräte sollen zur CeBIT auf den Markt kommen.

VMWare erweitert seine Produktpalette um die Verwaltung von Mobilgeräten. Das Unternehmen kauft dazu den Mobile Device Management-Anbieter Airwatch für insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar.

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige