Konkurrenz für DirectX

Die 3D-Schnittstelle Mantle in Battlefield 4

Wissen | Know-how

AMD präsentiert seine neue 3D-Schnittstelle Mantle als heiligen Gral: Sie soll CPUs und Radeon-GPUs optimal auslasten und folglich viel mehr Performance als Microsofts DirectX herausholen. Als erstes Spiel bietet Battlefield 4 einen Mantle-Pfad, mit dem wir erste Messungen vorgenommen haben.

Vor rund fünf Monaten hat AMD auf Hawaii überraschend eine neue 3D-Schnittstelle (3D-API) unter dem Namen Mantle angekündigt. Was die Spieler-Gemeinde verzückte, muss Microsoft wie ein Schlag getroffen haben. Schließlich ist DirectX seit Mitte der 90er Jahre die Schnittstelle der Wahl für PC-Spieler, oder anders gesagt: bis dato quasi alternativlos. Seit Microsoft DirectX 2.0 Ende 1996 um Direct3D ergänzte und damit 3D-Beschleunigung unter Windows standardisierte, setzen bis heute nahezu alle Spieleentwickler auf DirectX (berühmte Ausnahme: id Software). Das auf mehreren Plattformen lauffähige OpenGL konnte sich im PC-Spielemarkt nicht durchsetzen. AMDs Mantle ersetzt allerdings nicht die komplette DirectX-Schnittstelle, sondern nur den Direct3D-Teil. Die Behauptung: Mantle kann dank seines Low-Level-Zugriffs auf die Hardware alles noch viel besser, senkt die CPU-Last und holt aus der Grafik-Hardware das Maximum raus. Direct3D? Von vorgestern!

Wie der Mantle-Mitentwickler Johan Andersson gegenüber c’t erklärte, ist Mantle theoretisch nicht auf Windows beschränkt – es wäre also auch auf dem Linux-Spielebetriebssystem SteamOS denkbar, das Valve noch 2014 auf konsolenähnliche PC-Systeme – ohne Windows – bringen will. Wieder Salz in die Wunden von Microsoft? ...

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Konkurrenz für DirectX

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c't 06/2014, Seite 108 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
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  1. Schnelle Schnittstelle
  2. Damit es läuft
  3. Fazit

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