Gewollter Wildwuchs

Eigene Tablets und Notebooks in der Schule

Trends & News | Trend

Führt es nicht zwangsläufig zu Chaos, wenn jeder Schüler seine privaten Note-, Netbooks oder Tablets mit in den Unterricht nimmt? Befürworter sehen dagegen Kostenersparnis, neue didaktische und pädagogische Möglichkeiten sowie mehr Akzeptanz durch die Schüler.

Zweite Stunde, Betriebssysteme, Arbeit in Zweier-Gruppen. Alessandro Tuttobene und Florian Birkholz, beide Schüler einer IT-Systemkaufleute-Klasse des Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Köln, haben gemeinsam eine Arbeit zu Zeta OS erarbeitet und fassen ihre Ergebnisse zusammen. Ihre Präsentation bearbeiten sie gemeinsam auf dem Server: Tuttobene mit seinem iPad, Birkholz mit seinem Notebook.

Vernetzung, Schul-Intranets, Netbooks, iPads, intelligente Whiteboards: Schulen sollen ihren Schülern mehr Computer-Technik vermitteln, ganz einfach, weil sie diese in ihrem späteren beruflichen Alltag benötigen. Daher soll auch in der Schule immer mehr Computertechnik zum Einsatz kommen, darüber sind sich im Grunde alle einig: Politiker, Schulträger, Lehrerschaft, Eltern und Schüler. Doch gibt es unterschiedliche Auffassungen, wie Computer und Internet in den Unterricht eingebaut werden sollten. Einige Schulen können sich intelligente Whiteboards nur in einzelnen Unterrichtsräumen leisten, und auch Klassen-PCs, mit denen wenigstens einzelne Schüler während der Stunde recherchieren können, gehören noch lange nicht zum Standard. ...

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Weitere Bilder

  • Das eBeam-Board (hier links unten am Whiteboard) macht die normale Tafel zum Smartboard
  • Mit der Anwendung smartPerform strukturieren die Lehrer die Unterrichtsinhalte.