Linux statt XP

Modernes Linux-System als kostenloser XP-Ersatz auf Netbooks

Praxis & Tipps | Praxis

Linux verschafft älteren Netbooks ein sicheres, modernes und leicht bedienbares Betriebssystem, das noch dazu kostenlos ist. Auch ältere Netbooks lassen sich damit noch prima zum Surfen, Mailen oder Musikabspielen einsetzen. Die Installation ist einfach, bei der Konfiguration haben Sie viel Spielraum und das alte Windows kann in friedlicher Koexistenz für Notfälle parallel installiert bleiben.

Ältere Netbooks wurden mit Windows XP verkauft, erst später legten die Hersteller den kleinen Rechnern Windows 7 Home bei. Linux ist eine gute Alternative zu beidem: Das System lässt sich ohne großen Aufwand aktuell halten und liefert schlanke Desktop-Oberflächen und Programme. Bei älteren Netbooks, die den Hardware-Anforderungen von Windows 7 und 8 nicht genügen, lohnt sich zudem nicht, noch Geld für neue Lizenzen auszugeben. Als Surfstation, zum Abrufen von Mails oder zum Durchblättern der Fotosammlung eignet sich das Netbook aber allemal – ein frisch installiertes Linux liefert dafür den richtigen Unterbau.

Die meisten der ursprünglich mit Windows XP ausgelieferten Netbooks dürften mittlerweile gut von Linux-Distributionen unterstützt werden. In vielen Fällen enthalten die Geräte Intel-Komponenten, mit denen Linux gut zurechtkommt. Eine Ausnahme stellen das Dell Inspiron Mini 12, das Sony Vaio P und eine Handvoll rarer Netbooks dar, die Atom-Prozessoren mit Intels Chipsatz US15W (Codename: Poulsbo) koppeln. Außerdem gibt es Probleme mit einigen wenigen mit Windows 7 ausgelieferten Netbooks, die einen Atom-Prozessor der 2000er-Serie enthalten, denn auch darin sind schlecht unterstützte Grafikkerne der PowerVR-Reihe verbaut. Erfolgreich ausprobiert haben wir die im Folgenden beschriebene Installation auf zwei älteren Modellen mit einer Atom-CPU N270 mit 1,6 GHz und einem GByte Arbeitsspeicher: ein Asus EeePC 1000H mit einer 160-GByte-Festplatte sowie dem ersten „Aldi-Netbook“, einem Medion Akoya Mini E1210 (MD96910) mit einer 80-GByte-Festplatte. ...

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Linux statt XP

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c't 06/2014, Seite 130 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Sicher und aktuell
  2. Xubuntu fürs Netbook
  3. Gut vorbereitet
  4. Erst einmal ausprobieren
  5. Installation
  6. Feinschliff
  7. Das passende Linux
  8. Manjaro Linux 0.8.9 Netbook Edition

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  • Der Installer prüft vor Beginn der Installation einige Voraussetzungen und bietet an, Aktualisierungen und Software von Drittanbietern zu installieren.
  • Während der Installer das System auf die Platte kopiert, legen Sie unter anderem ein Benutzerkonto an. Hier können Sie auch dafür sorgen, dass Ihr Home-Verzeichnis verschlüsselt wird.
  • Der funktionale Lxde-Desktop von Lubuntu kann sich sehen lassen. Die Standard-Software-Ausstattung ist jedoch mager.
  • Mit dem Thus-Installer bringt Manjaro einen anwenderfreundlichen Weg mit, das System auf der Festplatte zu installieren.
  • Das Anwendungsmenü verbirgt sich auf dem angepasste Xfce-Desktop der Manjaro-Netbook-Ausgabe hinter dem Manjaro-Logo.
  • Im Vollbildmodus verschwindet die Fensterleiste, das Fenster lässt sich über die beiden Buttons oben links im Panel schließen oder verkleinern.

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