Maxwell-Pioniere

GeForce GTX 750 und 750 Ti

Test & Kaufberatung | Test

Sie sind günstig, leise und schnell: Die ersten Grafikkarten mit Nvidias neuer Maxwell-Architektur lassen DirectX-11-Spiele ruckelfrei laufen und kosten weniger als 150 Euro.

Erstmals führt Nvidia eine neue Grafikkarten-Architektur nicht auf sündhaft teuren High-End-Karten ein, sondern in der Mittelklasse. Durch „Maxwell“ sollen Grafikchips nicht nur flinker rendern, sondern auch bei universellen Berechnungen kräftig zulegen. Die ersten Maxwell-Grafikkarten GeForce GTX 750 und GTX 750 Ti kosten 120 beziehungsweise 140 Euro – und sind somit für die meisten Gamer erschwinglich. Sie sollen genug 3D-Power liefern, um DirectX-11-Spiele in Full HD ruckelfrei darzustellen, extrem sparsam und folglich auch leise bleiben. Die Karten taugen dank guter Mehrschirm-Unterstützung nicht nur fürs Spielen, sondern auch fürs Arbeiten auf dem Windows- oder Linux-Desktop. Zwei Varianten von Asus sollen ihren Dienst dank ausgeklügelter Kühlsysteme noch leiser als andere Exemplare verrichten und sind obendrein noch übertaktet. Die müssen sich nun in unserem Testlabor beweisen.

Frisch gewaschen statt neu

Schnell kommt die Frage auf, weshalb Nvidia die neuen Maxwell-Modelle in der 700er-Serie laufen lässt, in der sich sonst nur Grafikkarten mit der schon länger erhältlichen Kepler-Architektur tummeln. Nvidia erklärte gegenüber c’t, dass man Maxwell in zwei Varianten unterteile. Der GM107-Chip auf GeForce GTX 750 und 750 Ti entspreche der ersten Generation. Diese bringt zwar bereits wichtige Neuerungen mit, die vor allem die Effizienz steigern sollen, bietet aber nicht das von Nvidia-Boss Huang angekündigte Sahnestückchen Unified Memory. Außerdem ist sie – wie Kepler – lediglich zum Direct3D Feature Level 11_0 kompatibel und unterstützt damit DirectX 11.2 nur halbgar. Unified Memory, DirectX 11.2 und OpenCL 2.0 bekommen wohl erst die dicken Maxwell-GPUs der zweiten Generation, welche wahrscheinlich frühestens in der zweiten Jahreshälfte erscheinen werden – und dann in 20 nm statt 28 nm Strukturbreite. ...

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