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Riesen-Smartphone mit 4K-Videos

Das LG G Pro 2 wächst gegenüber dem Vorgänger G Pro noch mal deutlich und bringt neben vielen Gimmicks auch das aktuelle Android 4.4 mit. Mit 5,9 Zoll Diagonale erreicht das IPS-Display nun die Ausmaße des Konkurrenten Samsung Galaxy Note 3. Die Auflösung beträgt 1920 × 1080 Pixel, was einer Pixeldichte von 373 dpi entspricht.

Als Prozessor verwendet LG den bekannten Qualcomm Snapdragon 800 mit 2,26 GHz und vier Kernen. Ihm stehen üppige 3 GByte RAM zur Seite. Der interne Flash-Speicher ist wahlweise 16 oder 32 GByte groß, ein microSD-Slot ist vorhanden. Vom kleineren LG G2 hat das Smartphone die ungewöhnliche Position des Einschalters auf der Rückseite geerbt. Um den Bildschirm zu aktivieren, reicht es aufs Display zu klopfen; ein Code aus bis zu 8 Klopfern entsperrt das Gerät. Die Funktion MiniView verkleinert den Bildschirminhalt auf einen Ausschnitt zwischen 3,4 bis 4,7 Zoll; auf die Art soll eine einhändige Bedienung des Geräts möglich sein.

Standesgemäß funkt das Phablet über LTE und 802.11a/b/g/n- sowie ac-WLAN. Den wechselbaren Akku gibt LG mit 3200 mAh an. Das in Weiß, Titan und Silber erhältliche Gerät wiegt 172 Gramm und ist 8,3 Millimeter dick.

Wie beim Vorgänger schießt die Kamera Bilder mit 13 Megapixeln, der Sensor soll jedoch größer und dadurch lichtempfindlicher geworden sein. Ein überarbeiteter Bildstabilisator hilft gegen verwackelte Bilder bei schlechten Lichtbedingungen. Videos kann die Kamera nun auch in 4K-Auflösung aufnehmen. Selbstaufnahmen mit der 2,1-Megapixel-Frontkamera beleuchtet das Handy, indem es einen weißen Hintergrund einblendet, der das Gesicht „sanfter“ ausleuchten soll. (asp)

5-Zoll-Smartphone mit acht CPU-Kernen für 350 Euro

Das Android-Smartphone Wiko Highway erregt mit einem interessanten Innenleben Aufmerksamkeit: Im 350 Euro teuren Smartphone steckt ein ARM-Prozessor mit 2 GHz und acht Kernen, die anders als beim bislang ersten 8-Kern-Prozessor Exynos 5 alle gleichzeitig aktiv sein dürfen. Der Prozessor stammt von MediaTek und ist eine Weiterentwicklung des langsamen, aber stromsparenden Cortex-A7-Design von ARM. Er kann auf 2 GByte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der interne Speicher fasst 16 GByte, ein microSD-Slot ist nicht vorhanden. Auf dem kratzgeschützten 5-Zoll-Display drängen sich 1920 × 1080 Pixel.

Viele Bildpunkte fürs Geld bieten auch die beiden Kameras: Die Hauptkamera auf der Rückseite schießt Bilder mit 16 Megapixeln, die Frontkamera bietet 8 Megapixel. LTE gibt es nicht, gefunkt wird maximal über UMTS mit HSPA+ (21 MBit/s im Downstream): Dank Dual-SIM-Unterstützung ist man über zwei Nummern erreichbar. Zu den unterstützten WLAN-Standards macht Wiko keine Angaben.

Der Gehäuserahmen des 157 Gramm schweren und 7,7 Millimeter dicken Smartphones besteht aus Alu, die Rückseite aus Glas. Der fest verbaute Akku fasst 8,7 Wh (2350 mAh). Auf dem Smartphone läuft noch das alte Android 4.2. Das Wiko Highway soll ab März in den deutschen Handel kommen. (asp)

Linux oder Festplattentausch beschädigt Thinkpads

Der Austausch der Festplatte kann die UEFI-Firmware der Lenovo Thinkpads T540 und W540 so stören, dass sie nicht mehr booten. Die Geräte lassen sich dann erst nach einem Mainboardwechsel wiederverwenden. Die Ursache ist wahrscheinlich ein Firmware-Fehler im Code für Intels Rapid Start Technology, wie uns Lenovo mitteilte. Das Unternehmen rät fürs Erste, diese Technik im Setup der Firmware zu deaktivieren; bald soll ein Firmware-Update erscheinen, das die Problemursache beseitigt.

Leserberichten zufolge kann auch die Installation von Linux auf der eingebauten Festplatte das Problem auslösen. Laut den Berichten sind auch Geräte der Modellreihen L540 und T440 betroffen, die ebenso zu den aktuellen Thinkpad-Baureihen gehören und in denen Haswell-Prozessoren wie die Core-i-CPUs der 4000er-Serie stecken.

Laut dem Foren-Beitrag eines Lenovo-Mitarbeiters lädt die Firmware durch einen Fehler in der Rapid-Start-Unterstützung Daten vom Systemdatenträger in den nicht flüchtigen Speicherbereich der UEFI-Firmware. Nach einem Festplattenwechsel oder dem Partitionieren zur Linux-Installation sind das Daten, die dort nichts zu suchen haben; unter Umständen vermeintlich mehr, als das NVRAM aufnimmt. Darüber stolpert die Firmware beim folgenden Start und bricht den Bootvorgang ab. (thl)

Mobil-Notizen

Handyrechnungen dürfen auch dann nichts kosten, wenn sie per Post zugeschickt werden. Das hat das OLG Frankfurt geurteilt. Auch ein Pfand von 30 Euro für SIM-Karten erklärte das Gericht für unverhältnismäßig. Der Provider Drillisch Telecom hat gegen das Urteil Revision eingelegt.

Microsoft hat das SDK von Windows Phone 8.1 ersten Entwicklern zur Verfügung gestellt. Mit dem SDK lassen sich gemeinsame Apps für Windows Phone und Windows RT erstellen. In Zukunft sollen Apps auch auf SD-Karten laufen.

HTC wird kein Android 4.4 für das One X veröffentlichen. Schuld daran sei Nvidia, das Android 4.4 auf dem Tegra 3 nicht unterstütze. Schon dem HTC One S widerfuhr Ähnliches: Qualcomm stellte keine passenden Treiber für den Snapdragon S3 bereit.

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