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Stromspar-Powerline-Adapter

Trendnet erweitert mit dem TPL-408E sein Angebot an Powerline-Adaptern. Das Gerät entspricht dem HomePlug-AV2-Standard und wechselt in den Energiesparmodus, sobald keine Daten über das Stromnetz übertragen werden. Dabei soll die Leistungsaufnahme von 3,9 auf 0,4 Watt sinken.

Daten überträgt der Adapter mit klassenüblichen 500 MBit/s brutto. Der Hersteller bietet den Powerline-Stecker entweder einzeln oder als Zweier-Kit unter der Bezeichnung TPL-E408E2K an. In den USA verlangt Trendnet 60 US-Dollar für ein Exemplar. Das Kit kostet 105 US-Dollar. Erste Straßenpreise in der EU liegen derzeit bei rund 50 Euro für ein einzelnes Gerät. (fkn)

Netzwerkspeicher mit Cloud-Anbindung

Der Netzwerkspeicher (NAS) NSA325 v2 von Zyxel verbindet sich mit Cloud-Diensten und streamt Mediendateien optional auch über das Internet.

Für die Sicherung von Dateien arbeitet das Gerät mit den Online-Speicheranbietern Owncloud, Dropbox und Google Drive zusammen. Fotos, Musik, und Videos lassen sich wahlweise über den vorinstallierten UPnP-Server Twonky im Netzwerk oder mit einer App des Anbieters Polkast über das Internet streamen. Auf dem NAS läuft dazu die Serverapplikation von Polkast. Eine Client-App gibt es für iOS und Android (siehe c't-Link). Der Fernzugriff über das Internet ist mit den DynDNS-Diensten Dyn, No-IP, Zoneedit.com oder Dhs.org möglich.

Nutzer, denen große Downloads bei One-Click-Hostern wie Rapidshare zu umständlich sind, können diese automatisch abwickeln lassen. Das gilt ebenfalls für P2P-Downloads. Zusätzlich sind FTP- und Druckserver mit an Bord.

Der Netzwerkspeicher nimmt zwei 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 4 Terabyte je Platte auf. Er beherrscht hierbei RAID 0 und RAID 1. Um Strom zu sparen, schaltet sich das NAS nach einem Zeitplan ein und aus. Außerhalb der Einschaltzeiten lässt es sich per Wake on LAN wecken. Über den Copy/Sync-Knopf kann man den Inhalt externer Speichergeräte direkt auf die Festplatten des Netzwerkspeichers überspielen. Das NSA325 v2 kostet 110 Euro. (fkn)

Sicherer Shutdown an der USV

Die Software PowerChute Network Shutdown von Schneider Electric fährt an USV-Systeme angeschlossene Server im Falle eines Stromausfalls sicher herunter. Das funktioniert nur mit USVs von Schneider Electric, die man mit einer Network-Management-Karte ausgestattet hat.

Das Programm läuft auf einer Appliance (Server, VM, Netgear ReadyNAS) im Netzwerk und erkennt neben physischen Servern auch VMs in VMware und Hyper-V. Diese fährt sie sicher herunter, bevor sie den Host abschaltet. Zusätzlich kann sie virtuelle Maschinen auf andere Server migrieren. Die Software arbeitet mit einzeln, parallel oder redundant installierten USVs und lässt sich über ein Web-Interface steuern. Der Hersteller bietet die Anwendung als Gratis-Download zu seiner 240 Euro teuren USV-Management-Karte an. (fkn)

Netzwerk-Notizen

Der niederländische Internet-Austauschknoten NL-IX hat erstmals rund 500 Gigabit/s befördert. Hierdurch positioniert sich der Knoten auf Platz 7 der Internet-Austauschpunkte mit dem weltweit höchsten Traffic-Aufkommen. Laut NL-IX verursacht vor allem Videostreaming diesen Anstieg.

Microsoft bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Office365-Abonnements an. Ist die Funktion aktiviert, müssen Nutzer nach der Anmeldung mit Namen und Passwort zusätzlich ihre Identität bestätigen. Hierzu können sie einen Anruf, eine SMS oder eine Benachrichtigung per App entgegennehmen.

Die Videokonferenzlösung Chromebox for Meetings richtet Konferenzen mit bis zu 15 Teilnehmern gleichzeitig über Google+-Hangouts in Full HD ein. Pro Platz kommt dazu ein Mini-PC von Asus für 1000 US-Dollar zum Einsatz. Ab dem zweiten Jahr fallen zusätzlich 250 US-Dollar an Wartungskosten pro Jahr an.

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