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5-Terabyte-Festplatte für Speichersysteme

Toshiba kündigt die weltweit erste 5-TByte-Festplatte an. Sie ist für „Nearline Storage“ gedacht, also für Storage-Systeme, bei denen es vor allem auf Kapazität und weniger auf hohe Zugriffsgeschwindigkeit ankommt. Das passt zu manchen Einsatzzwecken in Cloud-Rechenzentren und für Backups.

Anders als die Helioseal-Platten der WD-Sparte Hitachi GST mit 6 TByte arbeitet die Toshiba MG04 mit gewöhnlicher Luftfüllung und besitzt wohl 5 Magnetscheiben (Platters), die mit 7200 U/min drehen. Die Leistungsaufnahme liegt mit 11 Watt bei Zugriffen recht hoch. Die MG04 gibt es auch in Versionen mit 2, 3 oder 4 TByte sowie mit SAS-6G- und SATA-6G-Schnittstellen. Wahlweise sind Varianten mit 512-Byte- oder 4-KByte-Sektoren lieferbar und welche mit Verschlüsselung, die sich schnell löschen lassen (Sanitize Instant Erase). Ebenfalls erhältlich ist ein Schutz des Schreib-Cache vor Stromausfall. Preise nennt Toshiba leider noch nicht. (ciw)

HP: Firmware-Updates nur noch mit Vertrag

Mit einer Mitteilung per E-Mail (siehe c’t-Link unten) und auf der Support-Webseite hat HP viele Besitzer von ProLiant-Servern aufgeschreckt: Firmware- und Treiber-Updates, die sogenannten Service Packs for ProLiant (SPP), sollen künftig nicht mehr frei verfügbar zum Download bereitstehen. Vielmehr ist das nur noch innerhalb der Garantiefrist oder mit einem Wartungsvertrag möglich. Dabei müssen sich die registrierten Nutzer mit ihrer jeweiligen User ID im HP Support Center anmelden.

Die Ankündigung löste deutliche Kritik aus, weshalb Mary McCoy, Chefin der HP Technology Services for Servers wenig später per Blog klarstellte, dass Patches für sicherheitskritische Fehler weiterhin kostenlos bereitstehen. (ciw)

UHS-II-Speicherkarten von Sandisk

SD-Karten nach UHS-II-Spezifikation können Datentransferraten bis zu 312 MByte/s schaffen. Mit der Exceria Pro hatte bisher nur Toshiba eine UHS-II-Karte im Angebot, die 204 (beim Schreiben) beziehungsweise 223 MByte/s lieferte, siehe c’t 1/14, Seite 62. Ab April will Sandisk die Extreme Pro SD UHS-II mit 16, 32 oder 64 GByte zu Preisen zwischen 70 und 230 Euro verkaufen. Die schnellsten sollen 250 MByte/s erreichen – ähnlich wie die Exceria Pro. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Sandisk und Toshiba bei der Entwicklung und Fertigung von Flash-Speicherchips kooperieren.

Neu ist auch der mit 40 Euro bezahlbare USB-3.0-Kartenleser Sandisk Extreme Pro SDHC/SDXC UHS-II. Außerdem erwähnt Sandisk, dass als erste Kamera die Fujitsu X-T1 den UHS-II-Modus nutzen kann. (ciw)

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