Zukunftschancen

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka über Big Data, Industrie 4.0 und die Energiewende

Trends & News | Interview

Vor ihrer politischen Laufbahn lehrte Johanna Wanka Ingenieurmathematik an der Hochschule Merseburg in Sachsen-Anhalt. 1994 wurde sie zur Rektorin der Hochschule ernannt. Nach Stationen als Wissenschaftsministerin in Brandenburg und Niedersachsen folgte 2013 die Berufung zur Bundesministerin für Bildung und Forschung.

c’t: Frau Dr. Wanka, als Ministerin in Brandenburg und Niedersachsen haben Sie wiederholt die CeBIT besucht und dabei auch diverse Messe-Slogans miterlebt: „Shareconomy“ beispielsweise oder „Webciety“. Dieses Jahr lautet das Messe-Motto „Datability“, was die Möglichkeiten beim Umgang mit großen Datenmengen, also Big Data, beschreiben soll.

Wanka: Das Thema Big Data sehe ich grundsätzlich als große Chance für uns. Das Potenzial, was in den vorhandenen Daten liegt, wollen wir nutzbar machen. Ich erkläre das gerne an einem Beispiel, weil es Big Data so schön anschaulich macht: Ich bin ja auf einem Bauernhof groß geworden und da hatten wir früher einen ganz einfachen Regenmesser. Nach einem Schauer oder Gewitter sind wir als Kinder immer hin und haben nachgesehen, wie viele Millimeter es in den Zylinder hineingeregnet hat. ...

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