Zähl’s noch einmal, SZM

Das Skalierbare Zentrale Messsystem für Webseitenbesuche

Wissen | Hintergrund

Viele große Webseiten lassen ihre Reichweiten mit einem Zählpixel von INFOnline messen. Inzwischen ist das Messverfahren in die Jahre gekommen – es wird nun durch eine neue JavaScript-Lösung ersetzt. Doch die Umstellung dauert länger als geplant.

Wenn Sie die Webseite etwa eines Nachrichten-Portals aufrufen, lädt die Seite nicht nur die Informationen, Fotos und Werbebanner – auch ein Zählpixel findet seinen Weg in den Browser. Es stammt von INFOnline, dem technischen Dienstleister der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) und der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF). In deren Auftrag wertet INFOnline die Abrufe des Zählpixels aus und ermittelt daraus Besucherzahlen von Webseiten. Einmal im Monat veröffentlicht die IVW diese Zahlen und weist mit ihnen die Reichweite der Online-Angebote aus. In Deutschland ist bei einem Großteil kommerzieller Webseiten ein solches Messpixel eingebaut; auch bei heise online.

Ursprünglich hat die IVW die Auflagenzahlen von Zeitungen und Zeitschriften ausgewiesen. Seit 1997 erfasst sie auch Online-Angebote und veröffentlicht deren Besucherzahlen als Visits. Ein Visit setzt sich aus einer Serie mehrerer Seitenaufrufe (Page Impressions) zusammen, die ein Nutzer innerhalb eines Web-Angebots auslöst. Seit Juli 2013 weist die IVW Inhalte von „stationären Webseiten“ und Mobilseiten getrennt voneinander aus. Seitenbetreiber, die ihr Angebot durch die IVW überprüfen lassen möchten, müssen eine Jahresgebühr zahlen und INFOnline einen Auftrag zur Messung des Traffic erteilen. Die Kosten dafür ergeben sich aus den Besucherzahlen sowie eventuellen Sonderleistungen wie Beratungstätigkeiten. ...

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