Bloß nichts weitersagen

Erfolgloses Gerangel mit Microsoft um einen trivialen Fix

Wissen | Vorsicht, Kunde

Seitenlang dokumentiert Microsoft im Support Lifecycle, über welchen Zeitraum Kunden Support für die Produkte erhalten und in welchen Phasen sie überhaupt welche Art von Fehlerbehebung erwarten dürfen. Die Mitteilsamkeit endet, wo konkrete Aussagen gefragt sind, was Kunden erwarten dürfen.

Manfred G. hat durchaus gute Erfahrungen mit dem Microsoft-Support gemacht. Als Windows-Administrator kennt er die Prozedur: Besteht ein hartnäckiges Problem, helfen die Mitarbeiter an der Support-Hotline oft weiter. Allerdings muss man grundsätzlich bereit sein, dafür zu bezahlen – je nach Ergebnis. Im Juli 2013 trug Manfred G. gleich zwei Anliegen dorthin: Eines betraf den Kerberos-Dienst; es erledigte sich im Oktober dadurch, dass Microsoft eine Korrektur in Form eines sogenannten Hotfix bereitstellte.

Auslöser für das zweite Anliegen war ebenfalls die Migration von Windows Server 2003 R2 auf Windows Server 2012 im Mai 2013. Nachdem die Domäne umgezogen war, fiel Manfred G. auf, dass alle im Netz befindlichen Clients und Server in der Netzwerkumgebung nur noch zirka 40 Computer anzeigten. Einige hundert wären richtig und wurden vor der Umstellung auch angezeigt. Das Problem war nicht so schwerwiegend, dass es die Migration aufhielt. Der firmeninterne Helpdesk hatte allerdings reichlich zu tun, den Nutzern zu erklären, wie sie ohne den Klick auf die Netzwerkumgebung freigegebene Verzeichnisse erreichen. ...

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