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Teamwork per Gratis-Webdienst

Zum Beispiel Scrum-Entwicklerteams koordinieren ihre Arbeiten über schwarze Bretter mit Aufgabenzetteln. Diese Form der Projektarbeit unterstützt der kostenlose Webdienst ToDo des Anbieters Projectplace übers Web. Damit lädt ein Team-Administrator per E-Mail weitere Mitglieder ein, die dann über virtuelle Karten an schwarzen Brettern gleichberechtigt und unbürokratisch Arbeitsschritte definieren, delegieren und beobachten können. Jedes Mitglied kann jederzeit alle Karten sehen und bearbeiten; für die weitere Kommunikation im Team fungiert ToDo als Messaging-Dienst. Relevante Dokumente lassen sich auf Dropbox oder Google Drive hinterlegen und in ToDo verlinken. Komplexe Planungen zur zeitlichen Abfolge und zu den Abhängigkeiten von Arbeitsschritten untereinander sind in ToDo nicht vorgesehen, wohl aber die Anbindung an weitere Anwendungen über ein offenes API.

In der seit Ende Februar verfügbaren offenen Betaphase ist der Dienst pro Administrator auf ein Team beschränkt. Für die Zeit danach scheint Projectplace die Gratis-Nutzung auf konkrete Speicherkontingente und Teamgrößen beschränken zu wollen. Technisch ist der Dienst per Web-Browser oder kostenloser Android- und iOS-App nutzbar. (hps)

Backup auf Stick, Webspace oder NAS

Nero BackItUp 2014 sichert Daten von Windows-PC, Windows Phone, iPhone und Android-Gerät. Die Windows-Version speichert ausgewählte Ordner auf USB-Stick, Festplatte, NAS oder CD. Die Apps sichern Fotos, Videos, Musik, Kontakte, Anrufe, SMS und System-Einstellungen in der Cloud, auf PC oder SD-Karte. Online abgelegte Videos, Fotos und Musik lassen sich im Web-Browser aufrufen und per Web-Link, Facebook, Google+ oder Twitter weitergeben.

Die Software selbst ist kostenlos; die Cloud-Backups kosten Geld. 5 GByte gibts gratis; die gestaffelten Preise für weiteren Speicherplatz beginnen bei 2 US-Dollar im Monat. Auch zeitgesteuerte Backups, 256-Bit-AES-Verschlüsselung und Kompression für lokal gespeicherte Daten gibt es nur für zahlende Kunden. (akr)

Gratis-Update für Quark Xpress 10

Quark hat das Update 10.1 seiner Satz- und Layoutsoftware XPress veröffentlicht. Die Grundfunktionen sollen nun schneller arbeiten – deren Geschwindigkeit war ein Kritikpunkt an Version 10. Auch Neuerungen sind enthalten: Anwender können die Seite nun auf bis zu 8000 statt bislang nur 800 Prozent heranzoomen. Automatisch erscheinende Hilfslinien erleichtern das präzise Positionieren von Elementen auf der Seite. Die in Version 10.0 gestrichene Buch-Funktion ist zurück und kommt nun mit Dokumenten unterschiedlicher Seitengröße klar. App-Studio-Dokumente für digitale Magazine auf iOS- und Android-Geräten ermöglichen weitere HTML5-Animationen wie das Hineinfliegen und Vergrößern von Seitenelementen. Rahmen, Seiten oder Teile davon lassen sich als JPG oder PNG exportieren. Das Update von Version 10 auf 10.1 ist kostenlos. (thk)

Dokumente aus der Handycam

Der kostenlose Webdienst organize.me dient zur Dokumentenablage im Web mitsamt Wiedervorlage, Sortieren in Mappen und farblich unterscheidbaren Kategorien sowie der Weitergabe an andere. Dateien befördert man im Browser-Fenster per Menü oder Drag & Drop auf den Server. Importe aus Dropbox und Google Drive sowie für E-Mails will der Hersteller in Kürze nachrüsten. In Zukunft will der Anbieter auch konventionell zugeschickte Briefe scannen und im Namen des Auftraggebers digital ablegen.

Schon jetzt sollen allerdings die iOS- und Android-Apps von organize.me Schriftstücke per Handycam erfassen und hochladen können. Sofern die Bildqualität ausreicht, gliedert sie der Server nach einer automatischen Zeichenerkennung in den Volltext-Index ein. (hps)

Neuer Raw-Konverter von Nikon

Nikon hat einen Nachfolger für seinen Raw-Bearbeiter Capture NX2 vorgestellt: Der heißt Capture NX-D und steht als Beta zum Testen bereit. Während der Hersteller für den Vorgänger noch 170 Euro haben wollte, stellt er NX-D kostenlos zur Verfügung. Die Software soll außer den Raw-Formaten NEF und NRW auch JPEG und TIFF nicht-destruktiv bearbeiten. Laut Hersteller enthält sie viele der von Capture NX2 bekannten Funktionen, um Farben, Helligkeit und Weißabgleich zu korrigieren. Eine für die Software charakteristische fehlt allerdings: Die von Nik entwickelte U-Point-Technik, die mittlerweile von Google übernommen wurde, ist nicht mehr mit an Bord.

Bearbeitungsparameter speichert die Software nicht mehr direkt ins Raw-Format, sondern in einer Begleitdatei. Die finale Version soll im Sommer fertig sein, sie läuft unter Windows 7 und 8 sowie Mac OS X 10.8 und 10.9. (atr)

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