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Skype ändert Nutzungsbedingungen

Der Instant-Messaging-Anbieter Skype informiert derzeit die Anwender über neue Nutzungsbedingungen, die in rund einem Monat in Kraft treten sollen. Die wichtigste Änderung betrifft die Zwischenspeicherung von Nachrichten.

Skype erklärt, man habe klargestellt, dass „Nachrichten und Inhalte, die Sie über die Messaging-Funktion von Skype übertragen, auf Skype-Servern gespeichert werden können, damit Sie geräteübergreifend Nachrichten synchronisieren und ansehen können“. Eine solche Zwischenspeicherung von Nachrichten auf den eigenen Servern ist unter bestimmten Umständen offenbar bereits möglich. Bislang wurden Chat-Protokolle bei Skype grundsätzlich nur lokal gespeichert.

Im genannten Absatz 5.7 findet sich eine Menge neuer Text. Darin behält sich Skype das Recht vor, Inhalte „zur Durchsetzung der vorliegenden Bedingungen“ zu überprüfen. Das Unternehmen kann außerdem „in eigenem Ermessen“ die Kommunikation blockieren. All diese Rechte hat sich Skype aber schon bisher eingeräumt.

Bislang hatte Skype die Nutzer in die Verantwortung genommen. In der alten Fassung heißt es etwa: „Es ist daher möglich, dass Sie Inhalten ausgesetzt werden, die anstößig, ungesetzlich, jugendgefährdend, obszön, unsittlich […] sind.“ Dieser Passus fehlt nun. Auch der Satz „Der Inhalt der Kommunikation liegt allein in der Verantwortlichkeit derjenigen Person, von der ein solcher Inhalt ausgeht“ entfällt künftig.

Schon bisher war es grundsätzlich untersagt, anstößiges oder gesetzwidriges Material über Skype zu versenden. Die neue Regelung fällt in einigen Details konkreter aus. Sie verbietet es beispielsweise, „unangebrachte Bilder“ – und darunter fallen bei Skype bereits „Darstellungen von Nacktheit“ oder „Brutalität“ – hochzuladen, herunterzuladen oder zu versenden. Wie Skype das kontrollieren will, ohne die Rechte und die Privatsphäre der User zu verletzen, ist allerdings unklar. (uma)

Chrome mit Sprachsuche

Google hat in die aktuelle Betaversion seines Chrome-Browsers die Sprachsuche integriert. Sie ermöglicht Google-Recherchen, ohne einen Finger zu krümmen. Dazu lauscht der Browser über das Rechnermikrofon und wartet auf seinen Einsatz – allerdings erst, nachdem der Nutzer die Funktion aktiviert hat.

Die Sprachsuche funktioniert in leeren Tabs und auf google.com. Eingeleitet wird die Suche dann wie bei Android-Smartphones durch den Befehl „OK Google“. Der Nutzer kann auch Erinnerungen per Sprachbefehl anlegen oder konkrete Fragen stellen, die Google zu beantworten versucht. Momentan versteht Chrome nur Englisch.

Neu ist in Chrome außerdem die Unterstützung des Attributs srcset, das verschiedene Bilddateien abhängig von der Pixeldichte ausliefert. Ein Smartphone lädt dann nicht mehr ein riesiges Bild, sondern nur noch dasjenige passend zur Auflösung. Chrome vereinfacht darüber hinaus die Verwaltung „betreuter Nutzer“ mit mehreren Geräten. Es ist nun möglich, Nutzer mit ihren Berechtigungen zu importieren und mit verschiedenen Geräten zu synchronisieren. (dbe)

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