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3D-Mixer mit Druckvorstufe

Autodesks kostenloses 3D-Bastelprogramm Meshmixer integriert in Version 2.1 Funktionen und Werkzeuge, für die man bisher die separate 3D Print Utility installieren musste (Kurztest in c’t 18/13, S. 68). Die Software verwandelt hohle 3D-Hüllen automatisch in geschlossene, druckfertige Volumenkörper mit fehlerfreiem Oberflächennetz, verstärkt auf Wunsch zu dünne Stellen oder reduziert massive Körper zur Materialersparnis auf eine dünnwandige Hülle. Meshmixer fügt Stützen für überhängende Teile ein und prüft vorab, ob sich der Schwerpunkt des Objekts nach dem Druck über dessen Standfläche befindet oder ob es umkippen wird. Wer die Software unter Windows 8.1 benutzt, soll dank der 3D-Druck-Unterstützung des Betriebssystems direkt aus Meshmixer heraus lokal angeschlossene 3D-Drucker beschicken können, etwa Maschinen von MakerBot und Stratatsys. Die Software läuft unter Windows und Mac OS X ab 10.7. (pek)

Statistik mit Assistenz

Beim Statistikpaket Minitab leitet ein Assistent den Benutzer über ein interaktives Menü durch komplette Analysen – in Version 17 hilft er auch bei der Versuchsplanung (DOE, Design of Experiments) und bei multipler Regression. Die Software wählt automatisch ein Modell für die Daten und soll dadurch helfen, wichtige Variablen rasch zu identifizieren. Sie erzeugt jetzt Grafiken in modernem Stil und stellt drei- oder vierdimensionale Datensätze auf Wunsch als Blasendiagramm dar. Minitab läuft unter Windows von XP bis 8. Die Vollversion kostet für einen Einzelplatz 1490 Euro, ein Upgrade 875 Euro. Bereits ab zwei Lizenzen gewährt der Hersteller Mengenrabatt. Studenten und Dozenten können Minitab für 23 Euro pro Semester oder knapp 40 Euro für ein Jahr mieten. (pek)

CAD in drei Zuschnitten

Bei Version 21 des 3D-Konstruktionsprogramms TurboCAD kann man zwischen drei Ausgaben wählen. Die kleinste trägt den Namen Deluxe, kostet 130 US-Dollar und ersetzt skizzierte Standardformen wie Kreise, Rechtecke und Bögen automatisch durch präzise gezeichnete Elemente. Das Bemaßungswerkzeug bietet neue Gestaltungsfreiheit bei der Wahl der Einheiten und der Textformatierung. Die Software soll AutoCAD-Dateien (DXF/DWG) der Generation 2013/2014 importieren und exportieren können, ebenso Dateien im Format von SketchUp 2013.

TurboCAD Pro für 1500 US-Dollar bietet deutlich mehr Möglichkeiten. Die Software platziert in architektonischen Entwürfen parametrische Elemente für Fenster und Türen. Volumenkörper können entlang jeder beliebigen flachen oder gewölbten Fläche geteilt werden. Mit neuen Direktmodellierwerkzeugen zieht man Zylinder auf einen größeren Durchmesser oder vergrößert den Radius von Hohlkehlen. Die Software soll jetzt alle Möglichkeiten der integrierten 3D-Renderkomponente Redsdk ausschöpfen und bei Gebäude-Entwürfen geografisch und jahreszeitlich korrekte Sonnenstände darstellen.

Die Pro-Platinum-Fassung für 1700 US-Dollar schließlich exportiert Daten ins IFC-Format, einem offenen Standard zur digitalen Beschreibung von Gebäuden (BIM). Außerdem eröffnet sie mehr Spielraum bei der Arbeit mit Texturen, die in 3D-Darstellungen auf die Oberflächen von Objekten projiziert werden. Alle drei Versionen von TurboCAD laufen unter Windows von XP bis 8. (pek)

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