Feintuning

Wie die Breitbandanbieter die Netzinfrastruktur weiter ausbauen

Wissen | Hintergrund

Überall in Deutschland investieren die TK-Unternehmen in den Netzausbau. Nicht in den bislang unversorgten weißen Flecken, sondern vor allem in bereits gut versorgten Gegenden geht der Ausbau von ADSL und VDSL weiter, während der Ausbau auf dem Land fast auf der Stelle tritt. Wer auf einen schnelleren Anschluss umsteigen kann, erhält viel Leistung für kleines Geld.

Nur 15 Jahre ist es her, dass die ersten DSL-Anschlüsse geschaltet wurden. Damals betrug die Datenrate 768 kBit/s und alle bewegte die Frage, was man mit derart großen Bandbreiten bitteschön praktisch anfangen solle. Die Zeiten haben sich geändert: Wer heute einen 768-kBit/s-Anschluss hat, fragt sich händeringend, wie er denn mit so wenig Bandbreite zurechtkommen soll.

Auf der CeBIT verkündete Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU), bis 2018 eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 MBit/s bereitzustellen. Ein mit 100 Millionen Euro bestückter Fonds soll helfen, in Deutschland neue Ideen zu entwickeln, um dem Silicon Valley etwas entgegenzusetzen. Erlöse aus Frequenzversteigerungen sollen künftig nicht in die Staatskasse, sondern in den Ausbau fließen. Für diesen will Dobrindt zwar Geld locker machen, nannte aber keine konkreten Summen. Eine „Netzallianz Digitales Deutschland“ mit Vertretern aus Telekommunikationsunternehmen und Behörden soll den Breitbandausbau voranbringen. ...

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