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iOS 7.1 bringt neue Funktionen

Das erste große Update für iOS 7 bringt zahlreiche Fehlerbehebungen sowie Verfeinerungen im Design. Neu an Bord ist die Fahrzeugunterstützung CarPlay, die Apple unlängst auf der Automesse in Genf präsentiert hat. Zudem wurde eine Reihe von Sicherheitslücken geschlossen.

Der Fingerabdrucksensor Touch ID im iPhone 5s arbeitet nun zuverlässiger, während die Leistung auf dem fast vier Jahre alten iPhone 4 verbessert wurde. Die Sprachassistentin Siri stößt wahlweise die Suche nach einer Antwort schon an, wenn man den Home-Button loslässt. Der Kalender bindet automatisch Feiertage ein und zeigt in der Monatsansicht auf Wunsch eine Ereignisliste an. 

In den Bedienungshilfen soll die Option „Fettschrift“ die Tastatur und die Rechner-App besser bedienbar machen. Animationen lassen sich im Multitasking-Menü und in Apps wie Wetter oder Nachrichten reduzieren. Zusätzlich ist es nun möglich, Transparenzen weiter zurückzuschrauben, den Kontrast zu erhöhen und Buttons, die nur aus Text bestehen, mit einer Umrandung zu versehen und damit besser erkenntlich zu machen.

HDR-Aufnahmen sowie den Blitz löst ein iPhone 5s auf Wunsch nun automatisch aus. Benachrichtigungen für verpasste FaceTime-Anrufe verschwinden, wenn man ein Gespräch auf einem anderen Gerät annimmt. Apps können im Hintergrund den Standort des Gerätes weiter abfragen, nachdem der Nutzer sie manuell beendet hat, sinnvoll etwa bei Routen-Trackern. Der Zugriff auf Ortsinformationen lässt sich weiterhin in den Einstellungen gezielt entziehen oder freigeben.

Wohl als Reaktion auf eine US-Sammelklage erscheint nun beim ersten In-App-Kauf ein Hinweis, dass innerhalb des eingestellten Zeitfensters weitere Käufe ohne Passworteingabe möglich sind – samt Schaltfläche, die den Nutzer direkt in die entsprechende Einstellung bringt. iOS 7.1 bereitet einigen Nutzern aber auch Probleme; Mac & i hat die wichtigsten zusammengestellt (c’t-Link). (tru)

iPhone 5c und iPad 4 für Einsteiger

Apple führt vom iPhone 5c ein günstigeres Modell mit 8 GByte Speicherplatz ein – für 550 Euro, lediglich 50 Euro weniger als das mit 16 GByte. Das iPhone 4s bleibt unverändert mit 8 GByte Speicherplatz für knapp 400 Euro im Angebot.

Das iPad 2 tritt nach drei Jahren in den Ruhestand. Seinen Platz nimmt das zwischenzeitlich nicht mehr verkaufte iPad 4 mit Retina-Display, Lightning-Anschluss und 16 GByte ein. Für die WLAN-Ausstattung verlangt Apple 380, für die LTE-Ausführung 500 Euro. Für jeweils 100 Euro mehr gibt es das iPad Air. (se)

Microsoft OneNote erschienen – neues Office soll folgen

Erstmals hat Microsoft sein „digitales Notizbuch“ OneNote für den Mac veröffentlicht. Als Gratis-App für Ideen oder Einkaufslisten soll sie in erster Linie Cloud-Diensten wie Evernote Konkurrenz machen. Ähnlich wie dort lassen sich per „Web-Clipper“ Website-Ausschnitte direkt einfügen – Plug-ins stehen für Safari, Chrome, Internet Explorer und Firefox bereit. Für das iPhone und das iPad gibt es seit Ende 2011 abgespeckte OneNote-Apps.

Noch in diesem Jahr will Microsoft außerdem eine neue Version seines Office-Paketes für den Mac auf den Markt bringen. Die Software soll sich im Design der Windows-Version nähern, aber weiterhin die Eigenheiten von OS X berücksichtigen. Das letzte große Update erschien vor knapp vier Jahren. (wre)

Samsung zu 929 Millionen Dollar Strafe verurteilt

Im Patentprozess zwischen Apple und Samsung hat Richterin Lucy Koh das Urteil der ersten Instanz verkündet: Der koreanische Konzern soll 929 Millionen US-Dollar Strafe an die Kalifornier zahlen. Ein Verkaufsverbot wurde erneut nicht verhängt. Ursprünglich hatten die Geschworenen Apple über eine Milliarde Dollar Schadensersatz zugesprochen. Samsung legte postwendend Einspruch ein. Patentexperten rechnen mit weiteren Einsprüchen und Wiederaufnahmeverfahren. Währenddessen hat der zweite Prozess zwischen den beiden Kontrahenten begonnen. Dort gehören im Gegensatz zum ersten Verfahren keine Standardpatente und Geschmacksmuster zu den Streitpunkten. Einer der fünf Ansprüche des iPhone-Herstellers betrifft das Entsperren des Telefon-Bildschirms mit einer vorgefertigten Geste. Samsung hält mit zwei Schutzverletzungen dagegen, beispielsweise mit einem Videokamera-Patent, das ursprünglich von Hitachi stammt. Die Gegner werfen sich die Verstöße in jeweils zehn Geräten vor. (rsr)

Apple-Notizen

Apple-Kunden benötigen zu 46 Prozent seltener ein Ersatzgerät als die anderer Smartphone-Hersteller. Das stellte eine US-Versicherung fest. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls mit 65 Prozent signifikant höher.

Sonnets PCIe-Erweiterungs-Box Echo Express SEL besitzt einen Thunderbolt-2-Anschluss, bietet Platz für eine Low-Profile-Karte in halber Länge und kostet 420 Euro.

Laut einem Bericht des Marktforschungsinstituts Mixpanel hat das iPhone 5s einen Marktanteil von knapp 20 Prozent unter allen bislang verkauften iPhone-Modellen; Tendenz steigend. Den größten Anteil hält das iPhone 5 mit 32,65 Prozent, gefolgt vom 4s mit 23,94 Prozent. Das 5c bringt es auf nur 6,34 Prozent.

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